Coronakids

Eine Rezension von Detlef Träbert

„Wir können nicht warten“ (S. 14), heißt es in dem hochaktuellen und sogar fesselnden Sachbuch „Coronakids“ von Nicole Strüber, Neurobiologin, Wissenschaftsautorin und Mutter. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt in der 5., der Omikron-Welle, ist dieses Buch wichtig: für Eltern ohnehin, aber auch für ErzieherInnen und LehrerInnen sowie für all jene, die im sozialen Bereich mit Kindern und Familien arbeiten. … weiter

Ungleicher Fahrradboom: Fahrrad wird immer mehr zum Statussymbol

Radverkehr hat in Deutschland zwischen 1996 und 2018 um mehr als 40 Prozent zugenommen / Trend gilt in erster Linie für Menschen mit höherem Bildungsabschluss

Bericht: Universität zu Köln

Stadtbewohner:innen in Deutschland mit Abitur fuhren 2018 mit 70 Minuten pro Woche durchschnittlich doppelt so viel Fahrrad wie noch 1996. Bei Bewohner:innen weniger urbaner Gegenden ohne Abitur hat sich in diesem Zeitraum aber kaum etwas verändert. Stadtbewohner:innen mit Abitur fahren heute dreimal so lange Fahrrad wie Bewohner:innen ländlicher Gegenden ohne Abitur. … weiter


Quelle: www.uni-koeln.de
Bild von volkan ugur auf Pixabay

 

Katastrophenbilder in den Medien können bei Heranwachsenden Ängste auslösen

Bericht: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ)

Sehen Heranwachsende häufig Bilder von Katastrophen in den Medien, wie Stürme, Überflutungen, Erdbeben, Terroranschläge, können sie bei ihnen ein Gefühl der Bedrohung auslösen – auch wenn sich diese Ereignisse nicht in der Nähe des eigenen Zuhauses befinden.

„Kinder brauchen ein gewisses Gefühl von Sicherheit und Bilder von Naturkatastrophen zeigen, dass Menschen diesen oft schutzlos ausgeliefert sind. Manche Kinder sind einer aktuellen Studie zufolge besonders empfänglich dafür, sodass diese Szenen sich ähnlich wie traumatische Erlebnisse auswirken können. Eltern sollten deshalb vermeiden, dass Kinder unnötigerweise vermehrt Katastrophennachrichten ausgesetzt sind“, verdeutlicht Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin und Mitglied des Expertengremiums vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). … weiter


Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de
Bild von Markus Distelrath auf Pixabay

 

Bergische Uni untersucht Ausdauer und Leistungsfähigkeit beim Tragen von FFP2-Masken

Bericht: Bergische Universität Wuppertal

Welcher Maskentyp bietet einen optimalen Schutz, aber auch guten Tragekomfort? Da OP- oder anderweitige Gesichtsmasken Gesicht und Atemstrom nicht ausreichend abdichten, wurden in den letzten Wochen immer häufiger FFP-Atemschutzmasken vorgeschrieben.

Im Labor für Bewegungs- und Trainingswissenschaft haben Experten der Bergischen Universität in einem studentischen Projekt den Einfluss dieser Atemschutzmasken auf Herz-Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel sowie auf psychologische Parameter untersucht. 12 Männer im Alter von 24 ± 2 Jahren absolvierten im Abstand von sieben Tagen auf einem Fahrradergometer zwei Ausbelastungstest mit Atem-Gasanalyse sowohl mit als auch ohne FFP-Atemschutzmaske. … weiter


Quelle: www.uni-wuppertal.de

 

Studieren unter höchstem Druck

Umfrage mit über 7.500 Teilnehmenden

Bericht: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Bereits im vierten Semester müssen wir Studierenden unter Pandemiebedingungen unser Studium bewältigen. Als bundesweite Studierendenvertretung haben wir daher eine Umfrage unter den Studierenden durchgeführt um ein besseres Bild davon zu bekommen wie es unseren KommilitonInnen aktuell geht. Rund 7.500 Studierende nahmen an der Umfrage teil und die Ergebnisse zeigen, was wir bereits seit Monaten immer wieder betonen. Den Studierenden geht es schlecht. Weiterlesen

50 Jahre „Radikalenerlass“ – livestream

Geschichte und Aktualität einer umstrittenen Maßnahme – Podiumsdiskussion

Donnerstag, 20. Januar 2022, Beginn 18:00 Uhr 

Veranstalter: Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung 

Livestream: Die Veranstaltung findet aufgrund der aktuellen Pandemielage ohne Publikum statt!

zum Livestream (über den Browser)

Der „Radikalenerlass“ gilt bis heute als eine der umstrittensten politischen Maßnahmen aus der Zeit der sozial-liberalen Koalition. Mit ihrem Beschluss vom 28. Januar 1972 wollten Bund und Länder den Eintritt von politischen Extremisten in den öffentlichen Dienst verhindern. Sämtliche Bewerberinnen und Bewerber wurden fortan durch eine individuelle Regelanfrage beim Verfassungsschutz dahingehend überprüft, ob ihre politischen Aktivitäten auf eine verfassungsfeindliche Einstellung schließen ließen. Obgleich der ursprüngliche Beschluss auf links- und rechtsradikale „Verfassungsfeinde“ gleichermaßen zielte, waren vor allem Mitglieder der DKP und anderer linker Organisationen von den Folgen der Maßnahme betroffen, die für viele einem Berufsverbot gleichkam.

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Schulen am Limit!

Mit Verärgerung wurde bei der GEW Bayern die Aussage von Kultusminister Piazolo aufgenommen, Lehrkräfte sollten bezüglich der Schulaufgaben mit Augenmaß vorgehen. Zudem die Gewerkschaft bezweifelt seine Aussage, dass 70 Prozent der Klassenräume in Bayerns Schulen mit Luftfiltergeräten ausgestattet sind. Weiterlesen

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