Das Nürnberger Institut “Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V.” bietet in Zusammenarbeit mit der Georg-von-Vollmar-Akademie die Broschüre “Extreme Rechte und Rassismus in Bayern an. Weiterlesen »

dgb.gifJena: „Wirksamer Widerstand kann nur aus der Mitte der Gesellschaft kommen“

Mitteilung: DGB Bayern

In der Debatte um die Zunahme von rechter Gewalt in Bayern fordert der DGB Bayern die Staatsregierung auf, zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rechtsextremismus stärker zu unterstützen. Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, sagt: „Die Arbeit von Polizei und Verfassungsschutz gegen rechtsextrem motivierte Straftaten ist enorm wichtig, kann aber nur ein Aspekt sein. Wirksamer Widerstand gegen Rechtsextremismus kann nur aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Mittlerweile gibt es in Bayern weit über 200 lokale, zivilgesellschaftliche Bündnisse gegen rechts. Die Staatsregierung muss diese Bündnisse stärker finanziell und politisch unterstützen.“

Jena ist besorgt über die steigende Salonfähigkeit rechter Parolen und in der Folge auch rechter Gewalttaten: „Die Verbreitung rechter Diskurse und fremdenfeindlicher Weltvereinfachungen führt zu einer Radikalisierung und Gewaltbereitschaft bis hinein in bürgerliche Kreise. Bei Pegida marschieren bisher unbescholtene Bürger gemeinsam mit Neonazis im Zeichen des Fremdenhasses. Ich rufe deshalb alle Beteiligten auf, insbesondere das Thema Flüchtlinge verantwortungsbewusst und sachlich zu diskutieren.“

PM Nr. 2 v. 28.1.2016
www.bayern.dgb.de

 

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg verurteilt mit aller Schärfe die Brandstiftung in den geplanten Flüchtlingsunterkünften in Vorra.

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Harald Dösel vom Landkreisbündnis gegen Rechtsextremismus Weißenburg/Gunzenhausen und Vorsitzender der GEW Weißenburg/Gunzenhausen hält die Auftaktrede der Kundgebung gegen Neonazismus am 10.12.2011 in Weißenburg an der St. Andreas-Kirche:

Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=l8q8jJFx1KI&feature=youtu.be

Am Ende der Rede können im Filmfeld weitere Kundgebungsbeiträge durch Anklicken ausgewählt werden.

Bericht: Heinz Kreiselmeyer/LARA

Rechtsextremismus ist längst keine Randerscheinung mehr. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet sind Strukturen entstanden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen. Rechtsextremismus ist zur Realität geworden, die wir niemals als Normalität betrachten dürfen. Das Gefährliche für die Demokratie ist, dass rechtspopulistische Einstellungen in allen sozialen Schichten vorhanden sind, zum Teil in erheblichem Ausmaß. Dass dies in Zeiten krisenhafter Entwicklungen nichts Gutes verheißt, lehrt uns die Geschichte. Sie fordert uns auf, dem entgegen zu treten.

Auf diesem Hintergrund wurde unter großer Beteiligung von Personen aus Politik, Kirche und Gesellschaft am 22. Oktober 2009 die „Lokale Allianz gegen Rechtsextremismus Stadt und Landkreis Ansbach (LARA)“ gegründet. … weiter