Neun Aphorismen gegen rechts
Wer sich von der Politik gelinkt fühlt,
tendiert nach rechts.
***
Vorsicht vor politischer Dummheit,
denn um sich an die Macht zu boxen,
ist sie klug genug.
***
Rechtsradikale PolitikerInnen wollen nicht mitspielen –
sie wollen alleine spielen.
***
Die AfD ist ein Paradoxon –
sie hält sich für alternativlos.
***
Die hohen Zustimmungswerte für die AfD
belegen das Versagen
des deutschen Bildungswesens.
***
Die AfD gibt sich anschmiegsam,
aber wehe, sie käme an die Macht –
sie würde Deutschland genauso zerstören
wie seinerzeit die NSDAP.
***
Die demokratischen Parteien
tragen das politische System unseres Landes –
die AfD lässt sich von ihm tragen.
***
Man muss nicht gegen rechts sein,
aber die Rechten agieren so abstoßend,
dass es keine Alternative dazu gibt.
***
Wer die Vielfalt in unserer Gesellschaft nicht erträgt,
muss einfältig sein.
© 25.01.2025 von H. A.
Der Name des Autoren ist der Red. bekannt, wird hier jedoch aus Sorge vor rechten Gewalthandlungen verschwiegen.
Anm. der Red.: So weit sind wir schon wieder!
Bild von Bruno auf Pixabay

„Die Literatur: ein Kolibri in der Maschinenhalle, flüchtig, schön und ohne Zweck. Und doch entzündet sich die Sehnsucht daran, es möge mehr als nur Maschinenhallen geben.“
Der erste „Reichsbürger“
Rimbauds einst skandalöse Behauptung, ‚Ich ist ein anderer‘, gehört heute zur psychischen Grundausstattung des zeitgenössischen Subjekts, diesem Chamäleon multipel ausgelebter Existenzweisen.“
„Die Worte Kritik und Krise haben einen gemeinsamen griechischen Ursprung. Sie kommen von krino, was soviel bedeutet wie: scheiden, trennen, sichten, aber auch richterlich urteilen und entscheiden.