„Jung, militant, national – Die Neuen Rechten“

Am 27.11.2025 wurde auf 3Sat die Dokumentation „Jung, militant, national – Die Neuen Rechten“ gezeigt.

In der Filmbeschreibung heißt es:

TikTok, Telegram, X – Rechtsextremisten rekrutieren in den sozialen Medien immer mehr junge Menschen. Der Verfassungsschutz warnt vor einer Bewegung, die zunehmend militanter auftritt.

In Hintergrundinterviews sprechen Mitglieder rechtsextremer Organisationen wie „Dritter Weg“ und „Heimat“ erstmals über ihre Motive. Das Kamerateam begleitet rechte Influencer in Berlin und Wien beim Produzieren von Propaganda-Clips für die Sozialen Medien.

Wenn Rechtsextremismus zum Event wird

Mit völkisch aufgeladenen Hüpfburgfesten wie August 2025 im sächsischen Riesa werden ganze Familien angesprochen. Längst haben Veranstaltungen der rechtsextremen Szene „Event-Charakter“, zu denen frühere Skinheads der „Baseballschlägerjahre“ mit ihren Kindern erscheinen. An junge Männer richten sich Kampfsportnachmittage, die von Kadern des „Dritten Wegs“ organisiert werden.

Mit rechtsextremistisch aufgeladener Aktionskunst verbreitet die Identitäre Bewegung ihre rechtsradikalen Botschaften: völkische Graffitis, provokante Platzbesetzungen, Musikclips. Rechtsextremismus wird Pop, und Verfassungsschutzbehörden warnen vor einer Szene auf dem Weg zur kulturellen Hegemonie – besonders bei der Jugend.

Sehr informative Doku. Unbedingt ansehen!
Länge: 43:31; verfügbar bis zum 27.11.20230

Direkt zum Video

 

Schule zeigt Haltung! – Breites Bündnis startet Petition zur Stärkung von Lehrkräften gegen Rechtsextremismus

Sechs Organisationen fordern klare Rückendeckung für demokratisches Engagement an Schulen

Ein Bündnis aus der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Greenpeace, Teachers for Future Germany, der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB), Eltern gegen Rechts und Bundesschülerkonferenz startet heute die Petition „Schule zeigt Haltung – Lehrkräfte stärken gegen Hass und Hetze“. Die Petition ist der Auftakt einer Kampagne, die Lehrkräfte in ihrem demokratischen Bildungsauftrag stärken will. Weiterlesen

„Warum wählen immer mehr ArbeiterInnen in Deutschland die AfD?“

Am 17.4.2025 wurde auf LabourNet Germany das Dossier zum Thema <Warum immer mehr ArbeiterInnen die AfD wählen> veröffentlicht. Aus verschiedenen thematischen Zusammenhängen werden folgende Bereiche diskutiert:

  • „Anker der Arbeiterschaft? Die Bindung der Linken an die einstige Kernklientel kann erneuert werden
  • Warum wählen welche Arbeiter:innen eine rechtsextreme Perspektive? Vor den »Gegenstrategien« kommt die Analyse
  • Die verlorene Ehre der Arbeiter: Wie Populisten die Problemrohstoffe der Gesellschaft ausnutzen
  • Klassenbewusstsein und Wahlentscheidung: Klasse als politischer Kompass?
  • Die Kommunalwahlen in Ostdeutschland: Auf dem Weg zur ›Arbeiterpartei‹?
  • Welche spezifischen Gründe gibt es für Beschäftigte in der Automobilindustrie, AfD zu wählen? 
  • Treffen zum Thema „Antifaschismus und Klassenkampf“ in Berlin im Juni 2024 debattierte über die „Rebellion gegen den Mainstream und das System“
  • DAS UMFRAGEHOCH DER AFD. Aktuelle Erkenntnisse über die AfD-Wahlbereitschaft aus dem WSI-Erwerbspersonenpanel“

 Das Dossier lesen

 

Bundesschülerkonferenz fordert verpflichtende Gedenkstättenbesuche!

Erschütternde Zahlen – Zu wenig Schüler*innen kennen den Holocaust

Mitteilung: Bundesschülerkonferenz
 
Aktuelle Zahlen zum Wissen über den Holocaust sind erschreckend. Ganze 12% der 18 bis 29–Jährigen in Deutschland wissen laut einer Umfrage der Jewish Claims Conference nicht einmal von seiner Existenz.

Dieses Ergebnis kann nicht ohne Konsequenzen verbleiben. Wir fordern mindestens einen verpflichtenden Besuch von Schüler*innen in Konzentrations– oder Vernichtungslagern während ihrer Zeit in der weiterführenden Schule. Außerdem sollen Gedenktage zum Nationalsozialismus in Schulen mehr Aufmerksamkeit erhalten. Heute, am Holocaust–Gedenktag, sollten wir verstärkt auf unsere aktuelle Lage blicken, uns an die Opfer dieses schrecklichen Verbrechens erinnern und uns entschlossen dafür einsetzen, diese Geschichte nie zu wiederholen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung soll gemeinsam mit der Beauftragten für Kultur und Medien mehr Unterstützung, insbesondere finanzieller Art, für Gedenkstättenbesuche von Schulen zur Verfügung stellen, um die Bildungsarbeit dort zu verbessern. Weiterlesen

Autoritär-rechte Männlichkeiten

Birgit Sauer hat am 23.10.2024 den Artikel  „Autoritär-rechte Männlichkeiten“ bei der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht. Im Vorspann heißt es:

„Die autoritäre Rechte beklagt einen vermeintlichen Niedergang klassischer Männlichkeitsvorstellungen. Der so ausgerufenen „Krise der Männlichkeit“ setzt sie Angebote einer soldatischen hegemonialen Männlichkeit entgegen.“
Quelle: https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/555723/autoritaer-rechte-maennlichkeiten/

Neben der Vorgeschichte der rechten Männergeschichte, werden die „Krise weißer Männlichkeit“ und die Pluralität rechtsextremer Männlichkeitsbilder beschrieben. Zum Schluss wird der „Maskulinismus, Männlichkeiten und Metapolitik besprochen sowie ein Fazit gezogen. Ein sehr informativer und empfehlenswerter Beitrag.

zum Artikel auf bpb.de

 

Rechtsextremismus und Schule: Themenheft neu aufgelegt

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat das Themenheft „Rechtsextremismus & Schule“ neu aufgelegt:

Dieses Themenheft informiert über neue Entwicklungen und Ausprägungen des Rechtsextremismus und zeigt auf, was Schulen tun können. Es gibt praktische Hinweise auf Fragen wie: Was meint das Neutralitätsgebot genau? Wie können sie zu dem Thema arbeiten? Und sollten – oder müssen – bei Diskussionen mit Politiker*innen in Schulen wirklich alle Parteien eingeladen werden?
(Quelle: https://www.schule-ohne-rassismus.org/produkt/themenheft-rechtsextremismus-schule/)

Das Heft hat 80 Seiten und liegt im A4-Format vor. Auf der Web-Seite des Themenheftes ist die Inhaltsangabe auflistet. In Teilen kann das Heft ab der 10. Klasse im Unterricht verwendet werden.


Das Heft kann kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Das Heft kann auch als print-Ausgabe bestellt werden: bis 6 Hefte je 6,95 €, ab 10 Hefte je 5,95 €

 

Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen ernst nehmen

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (Aktion Courage e.V) berichtete:

Nach zwei Tagen intensiver Debatten endete der Bundeskongress von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage mit dem dringenden Appell, die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen ernst zu nehmen, um dem Rechtsruck unter jungen Menschen entgegenzuwirken. „Werden die Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen nicht beachtet, kann Resilienz gegen demokratiefeindliche Ideologien nicht allein durch politische Bildungsangebote gestärkt werden,“ erklärte Sanem Kleff, Direktorin von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Und sie wies darauf hin: „Jugendliche sind verunsichert, wenn sie kein Vertrauen in eine gute Zukunft haben, und das machen sich rechtsextreme Parteien zunutze.“ Weiterlesen

„Größter Rechtsruck unter Jugendlichen und Jungwähler*innen seit 1949“

Deutschlands größtes Schulnetzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage appelliert an alle demokratischen Kräfte: Gemeinsam müssen wir unsere Demokratie schützen!

„Wir erleben den größten Rechtsruck seit 1949. Die Demokratie ist in ihren Grundfesten erschüttert.“ Mit diesen Worten reagiert Sanem Kleff, Direktorin der Bundeskoordination Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, auf die Ergebnisse der gestrigen Landtagswahlen. In Thüringen gaben 32,8, in Sachsen 30,6 Prozent der Wähler*innen ihre Stimme einer vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei.

Besondere Sorge bereitet der Direktorin des größten Schulnetzwerks Deutschlands mit mehr als 4.500 Schulen, die von drei Millionen Schüler*innen und Pädagog*innen besucht werden, der hohe Anteil von Erstwähler*innen, die ihre Stimme Rechtsextremen gaben. „Mit dieser Wahl ist Rechtsextremismus zu einem massiven Jugendproblem geworden. In Thüringen und Sachsen wählten 37 beziehungsweise 30 Prozent der Erstwähler*innen die AfD. Das ist der dramatischste Rechtsruck unter jungen Menschen, den die Bundesrepublik seit 1949 innerhalb einer Wahlperiode jemals erlebt hat“, so Sanem Kleff. Eine Tendenz, die sich bereits bei den U18-Wahlen in der vorletzten Woche abzeichnete: In der Altersgruppe unter 18 Jahren kam die AfD in Thüringen auf 37,36 Prozent und in Sachsen auf 35,52 Prozent der Stimmen. Weiterlesen

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