Das VenezuelaMenetekel! Für welche Wände noch?

            Der Kommentar zum Zeitgeschehen
     von Jürgen Scherer*

Anmerkungen zu einem Politikum
In allen Gazetten wurde verkündet: Maduro, dieser sozialistische Alleinherrscher, führe sein Land in den Abgrund. Sogar die oppositionelle venezuelanische Nobelpreisträgerin Maria Corina Machado schrie nach Hilfe aus den USA. Die schreckliche Madurozeit müsse beendet werden: „Help, Mr. President, help!“

Nichts tat er lieber, der „Hinterhofimperator aus den USA“. Schwuppdiewupp wurde Maduro in einer Nacht- und Nebelaktion in die USA entführt und mit fadenscheinigen Gründen vor Gericht gestellt. Und die Weltöffentlichkeit konnte mal wieder aufatmen: Endlich wieder eine von einem sozialistischen Beglücker befreite Zone! … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

Resilienzerei gratis!

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Anmerkungen zu einer „Spezialoperation“

Die Zielsetzung ist klar: Alle strukturwichtigen Organisationen fit machen für den nächsten Krieg. Zu diesen Organisationen gehören u.a. Krankenhäuser, Feuerwehren, Hilfsdienste wie das THW und alle Ersthelferorganisationen, sprich, DRK und Co; außerdem dem gibt es auch kriegswichtige Firmen, technikaffine Weltraumforschungszentren usw. usw.

Damit dieses Fitmachen nicht gar so martialisch daher kommt, bedarf es eines Verschleierungsbegriffs, und der heißt: Resilienz! … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

 

Lassen wir uns nicht hinters Licht führen!

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Egal ob zu Wahlzeiten oder „Zwischenwahlzeiten“, seit der von Olaf Scholz (auf Anraten eines wohl falkisch gesinnten Beraters) ausgerufenen „Zeitenwende“ werden wir jeden Tag von den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft einerseits in ein Dauerangstverhalten getrieben adererseits permanent hinters Licht geführt. Dieses „Hinters-Licht-Führen“ gestaltet sich von PolitikerInnenseite aus in Zeiten der Allroundkriegsertüchtigung(!) in etwa folgendermaßen:

Zunächst einmal wird jeden Tag eine andere „Sparnotwendigkeits-Sau“ durchs Dorf getrieben. Jede hat einen anderen Namen aber der Grund für ihre Aufpäppelung und auch die Begründung für ihr Vorhandensein ist immer die gleiche: Es fehle an genügend Geld! … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
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Broligarchie – und alles is hie…

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

 

Eines pfeifen inzwischen schon die Spatzen von den Dächern:

Unter Oligarchie wird diejenige Regierungsform verstanden, in der eigennutzorientierte Reiche oder Großunternehmen das politische Geschehen bestimmen.

Die Verbandelung von Wirtschaft und Politik kann nicht klarer zutage treten. … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
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UMFRAGEN zu unserer Gesellschaft: Was sie mit uns machen sollen/ wollen/ könn(t)en!

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Es gibt ja den berühmten Ausspruch des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill: „Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“.

In dieser Aussage steckt viel Wahres. Einmal soll sie zum Ausdruck bringen, wie wichtig es ist, Statistiken und Schaubilder mit Skepsis zur Kenntnis zu nehmen; genau zu lesen, hinzuschauen und nicht nur das Zahlenwerk als gegeben hinzunehmen, sondern auch zu überprüfen. Das gleiche gilt für die dargebotenen Interpretationen. Genauestes Lesen und dabei hinter die Kulissen des Interpretierten schauen. Ohne solches Vorgehen bleibt alles Schall und Rauch! … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
Bild von Tumisu auf Pixabay

 

 

Der Große Blonde mit dem Botoxgrauen

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

von Jürgen Scherer*

Das Feuilleton der FAZ bietet ja manchmal wirkliche Perlen. Auf eine davon, die in den letzten Dezembertagen letzten Jahres erschien, beziehe ich mich mit dem folgenden Kommentar.

Worum ging es? Um das, m.E. zumindest von und für Autokraten, gepflegte „Gesicht der Macht“ in unserer Zeit.
Es zeigt sich offensichtlich in botoxierten Gesichtern, deren Vorbild die derzeitige First Lady der USA zu sein scheint. Von der Autorin des FAZartikels, Melanie Mühl, wird Melanias Konterfei wie folgt beschrieben: Es sei zum Wundern, „dass sie bei dieser Botoxmenge im Gesicht überhaupt noch blinzeln kann“.

Aber einem gefällt diese frauliche Maskerade wohl außerordentlich – dem Ehemann und derzeitigen Präsidenten der USA: Donald Trump; zumal seine Melania, außer dieser eisigen Maske noch etwas anderes erfüllt: Trumps Vorliebe für schlanke, wohlgeformte Frauen, die ihren sexy Körper per Highheels zur Geltung bringen können.

Was soll’s, könnte man sagen: Außergewöhnlicher Mann, außergewöhnlicher Geschmack.

Aber so einfach ist die Chose nicht. Denn wer genau hinsieht, kann feststellen, dass Melanias Aussehen durchaus etwas Symbolisches anhaftet. Es ist die Maskerade der Macht, die allenthalben kopiert wird, einmal um dem Präsidenten zu gefallen und andererseits um solidarisch mit ihm Up to Date zu sein.

Sieht man sich nämlich die Frauen um ihn herum an, bekommt man das große Botoxgrauen. Nahezu überall unleserliche botoxierte Frauengesichter mit Schmollmund und wenn möglich blond; so mag es der Große Blonde.

Außerdem ist mit diesem Erscheinungsbild für Außenstehende nicht erkennbar und soll es wohl auch nicht sein, was die jeweilige Dame wohl denkt oder fühlt, wenn sie im Namen der Macht agiert, sei es als Pressesprecherin, sei es als Sekretärin oder Berichterstatterin.

Immer hübsch undurchsichtig bleiben.
Wichtig ist allein, dass sie im MAGA-Sinn funktioniert und nebenbei oder vielleicht hauptsächlich etwas für’s Auge zu bieten hat. Versiegelte Macht –  mit Ablenkungsfaktor!

So kann der Herr und Meister mit gegeelt blondiertem Haar und botoxgefaltetem Gesicht jederzeit die Puppen tanzen lassen. Maskerade als Dauerevent im „Spiel um die Welt“! Bei diesem Monopoly geht es derzeit um Grönland!!!


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
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Ramba Zamba – bis in den Tod!

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

 von Jürgen Scherer

Crans -Montana – ein Symbol für die gedankenlose Verkommenheit der heutigen Jugend?

Wenn man den diversen Berichten zu den schrecklichen Ereignissen in der Schweiz Glauben schenken soll, sieht es ganz danach aus, dass die in jener Nacht vom Brandherd betroffenen Jugendlichen durchaus als bejahende Antwort für die eingangs gestellte Frage stehen könnten. … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.
Bild von kalhh auf Pixabay

 

 

 

 

Mann tötet Hund …

Ein mutmaßliches Tötungsgeschehen wird besichtigt

   Ein Essay von Jürgen Scherer

Mord ist immer verwerflich, egal ob er mit Vorsatz oder „ungewollt“ zustande kommt. Und: Er ist bei Tieren nicht weniger grausam als bei Menschen. Schließlich ist sein finales Ergebnis der Tod eines Lebewesens, das ohne tödliche Gewalteinwirkung noch hätte weiterleben können.

Vor gar nicht allzu langer Zeit, sprich im Herbst letzten Jahres, waren mal wieder Berichte in den Medien zu lesen, in denen es um die martialische Abschlachtung von wertvollen Weiderindern ging. Eine grausame Tat im Schutz der Dunkelheit auf offener nächtlicher Szene, um kostenlos an begehrtes Biorindfleisch zu kommen. Eine verurteilenswerte Tat. Den motorisierten Tätern konnte nicht auf die Schliche gekommen werden. Soweit, so schlimm!
Nicht weniger gravierend ist z.B. das Töten eines Hundes. Sei es aus Mordlust, sei es der „Not“ heraus, sei es aus irgendwelchen „niederen Beweggründen“. … weiter


Bild oben links: ai-generated-9025932 by pixabay.com

 

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