Anmerkungen zur AfDlerei im Osten unserer Republik

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

   von Jürgen Scherer*

Am kommenden Sonntag steht keine Weltuntergangswahl für die BRD an, aber auch keine Petitessenentscheidung. Schauen wir uns ein wenig genauer und ausführlicher an, was da im Osten unserer Republik anscheinend vor sich geht:

In unserer gesamten Republik geht ja immer wieder ein Staunen und Raunen durch die Menschen und oft auch ein ungläubiges Kopfschütteln angesichts des anscheinend nahezu unaufhaltbaren Zuspruchs zur „AfD“ im Osten unseres Landes; und das obwohl ein Verfassungsschutzbericht nach dem anderen feststellt, dass diese Partei gesichert(!) rechtsextrem sei, von einigen ihrer führenden Köpfe mal ganz abgesehen! Aber darum schert sich eine große Zahl an ostdeutschen Landsleuten einen Kehricht. Wie aus reinem Trotzverhalten geben sie dieser Partei ihre Stimme. Und wenn tatsächlich alles so läuft, wie sich die Parteistrategen der „AfD“ das wünschen und worauf sie jahrelang hingearbeitet haben, wird am kommenden Sonntag die Voraussetzung dafür geschaffen, dass in absehbarer Zeit ein Politiker dieser Partei zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt werden könnte. Trotz aller Unkenrufe namhafter Historiker, Politikwissenschaftler und gestandener DemokratInnen sowie demokratischer Initiativen in unserem Land. Weiterlesen

Imagologie: Ein altes Phänomen mit Aktualitätscharakter

Dazu anbei ein kleiner Essay.

von Jürgen Scherer

Verwendet hat diesen Begriff u.a. Milan Kundera in seinem lesenswerten Roman „Die Unsterblichen“ aus dem Jahr 1990. Er beschäftigt sich in seinem Buch mit der Frage, weshalb Menschen gerne unsterblich sein möchten und was sie alles dafür tun. Ein Kapitel widmet er auch dem Begriff Imagologie.

Ein einprägsames Beispiel dazu schildert er am Beispiel der Bettina von Arnim, die dem auch im Alter weiblichen Avancen nicht abgeneigten Goethe so lange, oft ungefragt, auf dem Schoß herumhopste, bis der alte Charmeur wirklich schwach wurde und der eher nervigen Bettina an den nackten Busen griff. Sie hatte ihn da, wo sie ihn mit unermüdlicher Hartnäckigkeit haben wollte – am amourösen Schlafittchen. Und konnte fortan damit prahlen, herumwispern, angeben, heimlich tun, der Geheimrat Goethe habe was mit ihr. … weiter


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

Sage mir, was Du liest und ich sage Dir, wer Du bist!

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

   von Jürgen Scherer*

Es könnte auch heißen: Geh in den nächstbesten Buchladen und schau Dir die Angebote an! Und siehe, Du wirst einen Eindruck davon bekommen, wes Geistes Kind unsere Gesellschaft derzeit zu sein scheint. Überspitzt gesagt, könnte man feststellen: Diese Gesellschaft trieft vor Eskapismus und Harmoniesucht. Und dieses Verhalten kommt den Bestrebungen der derzeitigen politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen durchaus entgegen: Wer permanent im siebten Himmel der Belanglosigkeiten schwebt, kommt auch nicht auf dumme Gedanken.

Gehen wir vom Konkreten aus.
Ich war dieser Tage mal wieder in einer Kleinstadt an der hessischen Bergstraße in einem, wie ich von regelmäßigen Besuchen weiß, übersichtlichen und auch immer gut sortierten Buchladen. Dort wollte ich mich, wie stets, an der „einschlägigen Bücherwand“ über die nicht nur neuesten, sondern auch „relevanten“ Angebote auf dem historischen und politisch-wirtschaftlichen Veröffentlichungssektor informieren.

Aber weit gefehlt: Die „Bücherwand“ gibt es zwar immer noch, aber sie ist nicht mehr mit historischen und politisch sowie wirtschaftlich interessanten Büchern bestückt, sondern mit „Tralala-Literatur“ für Jugendliche und Erwachsene. Ein Kleinod war verschwunden worden.

Nun ist es allerdings nicht so, dass die Buchhandlung gar keine entsprechenden Bücher mehr anbietet. Aber das bisher eher großzügige und zum Schmökern einladende historisch-politisch-wirtschaftliche Angebot, sogar mit Sitzecke, war „eingedampft“ auf einen Büchertisch, ohne Sitzgelegenheit.
In Zukunft also „Fastfood Angebote“ für entsprechend Interessierte: Kommen, stehend auswählen und reinlesen, kaufen oder nicht und dann raus aus dem Laden. Das war’s dann wohl.
Was mag dahinter stecken, hinter diesem gezielten „Abspeckungsgebaren“ und im Gegenzug geradezu „Aufrüsten“ (!) im Romantizismus und Eskapismusbereich?

Der dem Zeitgeist sich verpflichtend sehende Buchhändler wird wohl antworten: Nachfrage auf der einen und zurückgehendes Interesse auf der anderen Seite. Wir fühlen uns dem Publikumsgeschmack verpflichtet. Das mag ja sein. Und außerdem sind ja auch Buchläden im Rahmen unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems tätig: Gewinnorientierung und wirtschaftliche Tragfähigkeit.

Da zeigt sich das vielbeschworene Mantra, Buchläden seien auch für die Bereitstellung pluraler Informationen da, als genau das: ein Mantra. Ein Buchladen mit noch ein wenig Anspruch trägt sich eben nur dann im oben beschriebenen Sinn, wenn der Mainstreambeifang“ genügend einbringt. Und der lautet derzeit „Dark Romance“ für die Jugend und „Lore im Taschenbuchformat“ für die Erwachsenen.

Soweit ich es nach Gesprächen mit anderen beurteilen kann, lassen sich diese Beobachtungen allerorten machen. Und sie sagen etwas aus über die Stimmungslage in unserer Gesellschaft: Viele Menschen sehnen sich angesichts des oft zermürbenden supermedialen Alltags und der täglichen Angstmacherei per Kriegsgeschrei nach möglichst viel Ruhe, Harmonie und Rückzugsmöglichkeiten.        

Biedermeier lässt grüßen. Da den meisten so die Kraft für widerständig-demokratisches Handeln fehlt, suhlen sie sich überall und eben auch im Lesebereich Buch lieber in leicht verdaulichen Angeboten denn in aufklärender und fordernder Lektüre.
Das ganze Dilemma zeigt sich dann in den vor allem kleineren Buchhandlungen, die, oft um des Überlebens willen, auf den Eskapismuszug aufspringen und so, nolens volens, die von unseren KriegsertüchtigerInnen gewünschte Schicksalsergebenheit befördern, in deren schwarzes Loch dann besagte BellizistInnen mit vermeintlicher Sinngebung vordringen können.

Wir können unserer Gesellschaft wieder ein wenig mehr zurück auf die demokratisch-mündigen Sprünge verhelfen, wenn wir  „Buchläden unseres Vertrauens“ durch entsprechende Nachfrage signalisieren, dass gute politisch-historisch-wirtschaftliche Aufklärungsliteratur nach wie vor gefragt ist, wenn möglich mit Sitzecke.

Tun wir’s!

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay


* Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

Von der „Macht des Faktischen“ bzw. des dazu GeMACHTen

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

   von Jürgen Scherer*

Im ersten Band seiner Lebensbeschreibung des französischen Königs Henri IV. schreibt Heinrich Mann: „Das ist das Ergebnis der vierzehnjährigen Hetze und einer falschen Volksbewegung. Zuletzt kommt alles ans Ziel, es muss nur fest genug in die Köpfe gerammt sein: dann fügt sich die Wirklichkeit, sie verwandelt sich in leibhaftigen Unsinn, und die lange genug gepredigte Lüge vergießt wirkliches Blut.“

Wüsste man nicht, dass Mann mit diesen Worten das während schwerer Leidenszeit am eigenen Leib Erlebte beschreibt, das dem französischen König Henri IV., der Mitte des 16. Jahrhunderts als einziger protestantischer König, den Frankreich je hatte, vor seiner Thronbesteigung widerfuhr, man könnte meinen, diese Worte charakterisierten unsere Gegenwart mehr als trefflich. Weiterlesen

Darum geht es doch gar nicht!

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

   von Jürgen Scherer*

Jeden Tag wird von der Presse eine Sau durchs Land gejagt, die ein spezifisches Defizit unserer Demokratie an den Pranger stellt: Den  unsäglichen „Beleidigungsparagrafen“, genauer gesagt: Paragraph 188 des Strafgesetzbuches mit dem vielsagenden Titel „Gegen Personen des öffentlichen Lebens gerichtete üble Nachrede oder Verleumdung“.

Dieser Paragraph wird seit einigen Jahren von „betroffenen“ Bundespolitikern über Gebühr bemüht, um Klagen gegen „unbotmäßige BürgerInnen“ einzureichen. Teilweise wird die Anwendung des Paragrafen von „betroffenen“ PolitikerInnen selbst in Auftrag gegeben, teilweise wird nach staatsanwaltlichem Ermessen gehandelt.

Vorreiter für das Vorgehen gegen solche „PolitikerInnenbeleidigungen“ war nach meiner Erinnerung der damalige Bundeswirtschaftsminister Habeck. Einen würdigen Nachfolger hat er nun im derzeitigen Bundeskanzler Merz gefunden. Weiterlesen

Soll Sparta wirklich auferstehen?

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

   von Jürgen Scherer*

Wie heißt es im therapeutischen Umfeld meist so schön: Zufälle gibt es keine. Und so muss man es wohl sehen, wenn man sich den neuesten Coup des „Kiel Instituts für Weltwirtschaft“ vor Augen führt.

5 WissenschaftlerInnen besagten Instituts bringen es im Rahmen ihrer Politikberatung fertig, ganz im Sinne des Armeeministers Pistorius, ein aufrüstungspolitisches Konzept (etwas verniedlichend „Positionspapier“ genannt)vorzulegen, aufgrund dessen Deutschland und Europa innerhalb kürzester Zeit angriffs- und verteidigungsbereit in Bezug auf den ausgerufenen altbösen Feind Russland sein könnte.

Da WissenschaftlerInnen oft auch beweisen wollen oder auch meinen, beweisen zu müssen, dass sie auch der althergebrachten Bildung nicht abhold sind, haben sie ihrem Militarismusvorschlag wohl nicht zufällig, einen Namen verpasst, der der antiken Geschichte verhaftet ist. Im vorliegenden Fall kann es die historisch bewanderten unter uns an den waffenstarrenden Gegner des antiken „demokratischen“ Athens erinnern: an Sparta.

Genau diesen Namen haben die  ProjektiererInnen aus Kiel ihrem Vorschlag als Kürzel verpasst: SPARTA! Diese sehr wohl bewusste (nichtsdestotrotz „bildungsbeflissene“) Abkürzung steht für

„Strategic Protection and Advanced Resilience Technology Alliance“.

Auf Deutsch in etwa: Bündnis für strategischen Schutz und hypermoderne Widerstandstechnologie. Es geht bei diesem Aufrüstungsvorschlag aus Kiel um nicht mehr und nicht weniger als auch um einen möglichen Angriffskrieg des sogenannten Europa auf Russland (dem ja abgesprochen wird zu Europa zu gehören), letztlich unter deutscher Führung! Merzens Zielsetzung, unsere (?) Armee müsse die größte in unserem (?) Europa werden, lässt grüßen. Der neuen Sprachregelung zufolge, geht es natürlich nur um Verteidigungsfähigkeit und -bereitschaft.

Aber das sind nur sprachliche Beruhigungspillen, um das eigentliche Ziel  der von Pistorius ausgerufenen „Kriegsertüchtigung“ ein wenig aus dem Aufregungsfokus zu nehmen.

Das Ziel bleibt bestehen: Die Bundesrepublik Deutschland soll, entgegen dem Friedensauftrag des GG für zukünftige „Weltmachthandlungen und -träumereien“ allzeit bereit sein; spätestens ab 2029! Denn die Wahnsinnspolitik unserer derzeit Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft hat Methode!
Dieser müssen wir um unser aller Existenz Willen mit allerhöchster Vehemenz unseren eindeutigen Friedenswillen entgegen setzen! Lassen wir uns darin nicht beirren. Wir brauchen kein kriegerisch-martialisches SPARTA als Leitlinie für unser Land. Was wir brauchen, ist friedensorientierte Völkerverständigung und entsprechend gute Nachbarschaftsbeziehungen.

Nicht den „Dolch im Gewande“!

PS: Wer nun glaubt, meine obigen Ausführungen seien purer Alarmismus, dem empfehle ich folgende 3 Infos zur Lektüre:

– Den Wikipedia-Artikel zum „Kiel Institut für Weltwirtschaft“

– Die auf der Website des Instituts veröffentlichten Texte unter dem Titel: SPARTA2.0

– Den leider immer wieder in Vergessenheit geratenden Ausspruch Bertolt Brechts zu dem „Großen Karthago“; er beginnt mit den Worten: „Das Große Karthago…“


* Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

Der nackte Kaiser…

Der Kommentar zum Zeitgeschehen

   von Jürgen Scherer

… guckt ganz schön dumm aus der Wäsche!
So darf man es wohl charakterisieren das Abschneiden der BRD-Elite bei der Wahl resp. Nichtwahl in den Sicherheitsrat der UN.

Sie treten auf, als hätten sie diesen Sitz im UNsicherheitsrat gepachtet. Er müsse doch Deutschland zugesprochen werden. Schließlich ist Deutschland einer der größten Geldgeber für die UN. 
Und dann das: Die Staatengemeinschaft wählt stattdessen Österreich und Portugal in den Sicherheitsrat. Ein solches Ergebnis passe nicht zur Bedeutung und Geldgeberqualität unseres Landes, so tönt es allenthalben hinter teils vorgehaltener Hand teils klartextlicher Aussage, zB aus dem Land Hessen. Undank ist der Welt Lohn, könnte man sagen und zur Tagesordnung übergehen.

Aber ist es nur „Undank“, der sich hinter der Haltung der Staatengemeinschaft verbirgt oder steckt vielleicht ein bisschen mehr dahinter?

Könnte es z.B. sein, dass das immer martialischere Auftreten der deutschen Führungselite in Politik und Wirtschaft und nicht zuletzt in „Deutsch-Europa“ ungute Erinnerungen weckt? Erinnerungen an Zeiten, in denen die Großmachtstreberei Deutschlands letztlich mehr Unglück für Europa und die Welt mit sich brachte als Benefit?

Könnte es vielleicht sein, dass die unverantwortliche Kriegshuberei der derzeitigen deutschen Regierung eher Ängste hervorruft statt Vertrauen?
Wie sollte man auch Vertrauen in eine Regierung haben, die auf der einen Seite das völkerrechtswidrige Vorgehen Russlands in der Ukraine zu Recht verurteilt, zugleich aber für das völkerrechtswidrige Handeln des derzeitigen „Welten Herrschers“ Trump gegenuber dem Iran mehr oder weniger zurückhaltend agiert, ganz zu schweigen von dessen verbrecherischem Vorgehen in Venezuela und der nicht weniger willkürlichen Umgehehensweise mit Kuba?

Wer sich allerdings durch seine Bewerbung dem friedensverpflichteten Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zugeneigt fühlt, sollte doch etwas mehr diesem Gebot entsprechende Haltungen zeigen wie das derzeitige Deutschland.

Mit anderen Worten: Nur den richtigen Nadelstreifenanzug zu tragen, genügt nicht, wenn er so fadenscheinig ist, dass darunter die nackte friedenspolitische Undurchschaubarkeit zutage tritt. Da wählt man doch lieber ein der Neutralität verpflichtetes Österreich in den Sicherheitsrat; vielleicht verbunden mit der Hoffnung, dass dadurch der Friedensgedanke in diesem Gremium vielleicht prinzipieller zum Tragen kommt als durch einen sich immer bellizistischer gebenden Staat wie das derzeitige Deutschland. 
Ein Staat, der zudem noch zwei veritable Bellizistinnen an Spitzenpositionen in der Welt hat: Frau von der Leyen in der EU und Frau Baerbock in der UN-Vollversammlung.

Zum Glück gibt es offenbar noch „Narren mit Traditionsbewusstsein“ auf der Welt, die ihrer Mission treu bleiben und den „Kaiser“ schon mal nackt dastehen lassen, wenn es der guten Sache dienen kann; selbst auf die Gefahr hin, vom „Herrscher“ abgestraft zu werden. 

… guckt ganz schön dumm aus der Wäsche!
So darf man es wohl charakterisieren das Abschneiden der BRD-Elite bei der Wahl resp. Nichtwahl in den Sicherheitsrat der UN.


*Jürgen Scherer ist ehemaliger Lehrer für Geschichte und Politik an einer hessischen Gesamtschule und GEW-Mitglied. Er schrieb früher für das Magazin Auswege, jetzt für das GEW-MAGAZIN.

 

Bangaranga: Alles ist möglich!?

Es gibt noch Zeichen und Wunder oder auch nicht.

   Der Kommentar zum Zeitgeschehen

   von Jürgen Scherer*

Auf jeden Fall ist das bildungsbürgerliche Abgetue des ESC (European Song Contest) wenig hilfreich. Denn gerade der Blick auf und in die Kulissen dieses weltweit(!) größten Songwettbewerbs kann gesellschaftliche (Un)Tiefen offenbaren.

Wagen wir ihn also – diesen Blick!

Da treffen sich „Gesangstalente“ aus ganz Europa (naja, nicht ganz Europa; schließlich wird Russland nicht mehr als Europa zugehörig akzeptiert, obwohl die Geografie, zumindest bis zum Ural, etwas anderes lehrt. Aber verstoßen ist nun mal verstoßen, weil eben jemand, der völkerrechstswidrig unterwegs ist, wohl an den Pranger gehört! Dass so ein Pranger durchaus gewollt und gezielt angewendet werden kann, zeigt dieser Tage die bevorstehende Fußball WM; werden doch die USA und Herr Trump nicht geprangert, obwohl da irgendwas völkerrechtswidiges im Hinblick auf den Krieg gegen den Iran gelaufen sein soll…) und bewerben sich mit ihren jeweiligen Songs um den ersten Platz im europäischen Vielfaltsgemisch; diesmal in der Hauptstadt des neutralen Landes Österreich. Weiterlesen

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