Mitteilung: Shell Deutschland

Jugendliche melden sich vermehrt zu Wort und artikulieren ihre Interessen und Ansprüche nicht nur untereinander, sondern zunehmend auch gegenüber Politik, Gesellschaft und Arbeitgebern. Dabei blickt die Mehrheit der Jugendlichen eher positiv in die Zukunft. Ihre Zufriedenheit mit der Demokratie nimmt zu. Die EU wird überwiegend positiv wahrgenommen. Jugendliche sind mehrheitlich tolerant und gesellschaftlich liberal. Am meisten Angst macht Jugendlichen die Umweltzerstörung.

Das sind zentrale Resultate der 18. Shell Jugendstudie, die am 15. Oktober in Berlin vorgestellt wurde. „Bereits im Jahr 2015 hatten viele Jugendliche ein größeres Engagement für politische und gesellschaftliche Themen gezeigt. Dieses Engagement verstärken sie inzwischen durch ein zunehmendes Umwelt- und Klimabewusstsein. Obwohl die Jugendlichen optimistisch in ihre persönliche und die gesellschaftliche Zukunft blicken, sehen sie doch, dass es Zeit ist, zu handeln“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld. Die Botschaft der Jugend an ältere Generationen ist: „Wir bleiben zuversichtlich, aber hört auf uns, und achtet jetzt auf unsere Zukunft!“weiter

Direktdownload: Zusammenfassung der Studie (pdf-Datei, 572 KB)

Podcast #dieseJugend – Der Podcast zur Shell Jugendstudie 2019 (Auf der Seite können die beiden Podcasts angehört werden)

Stimmen der Jugendlichen im Video (5 Min.)


Quelle: www.shell.de

Netzwerk Friedenskooperative – Aktion der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“:
Eilappell an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages:
Stoppen Sie die türkische Militäroffensive in Nordsyrien!

Der Militäreinsatz der Türkei in Nordsyrien ist ein weiterer Verstoß eines NATO-Staates gegen das Völkerrecht. Er führt zu einer neuerlichen Eskalation der Situation in Syrien und einer Gefährdung der Zivilbevölkerung in den überwiegend kurdisch besiedelten Gebieten.

Als nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat muss Deutschland nun handeln und die völkerrechtswidrige Besetzung fremden Staatsgebietes gemeinsam mit anderen UN-Mitgliedsstaaten auf das Schärfste verurteilen. Der Weltsicherheitsrat muss die türkische Regierung mit allen diplomatischen Mitteln zum sofortigen Stopp des Militäreinsatzes verpflichten.
Aufgrund der Vielzahl von Staaten, die in den Syrienkrieg involviert sind, ist eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Region nach dem Vorbild der KSZE anzustreben, um laufende Friedensprozesse in Syrien zu stärken.

Deutsche Rüstungsexporte in die Türkei müssen sofort gestoppt und bereits erteilte Genehmigungen zurückgenommen werden. Die Bundesrepublik trägt hier eine besondere Verantwortung, wurden doch bereits bei der Eroberung der mehrheitlich von Kurd*innen bewohnten Stadt Afrin durch die türkische Armee im Januar 2018 deutsche Panzer eingesetzt….

Dieser Appell an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ist eine Aktion der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“. Er kann von Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen unterzeichnet werden. Am 17.10.2019 wird der Appell an die Bundesregierung sowie an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages verschickt.
(Quelle: http://www.macht-frieden.de/jetzt-unterschreiben-tuerkische-militaeroffensive-syrien-stoppen)

zum Informieren: www.macht-frieden.de

TrägerInnenkreis der Kampagne

 

zum Unterschreiben

 

Jena: „Betriebe müssen sich stärker für Mittelschüler öffnen!“

Mitteilung: DGB Bayern

Etwa 200.000 Schülerinnen und Schüler, ca. 30 Prozent eines Jahrganges, besuchen in Bayern eine Mittelschule. Wie es um ihre Lernvoraussetzungen, ihre Lernmotivation, ihre Lebensumstände und ihre beruflichen Zukunftschancen steht, war allerdings bislang wenig bekannt. Antworten darauf bietet die Expertise „Bayerische Mittelschüler*innen auf dem Weg in die Ausbildung“, die das Deutsche Jugendinstitut (DJI) im Auftrag des DGB Bayern erstellt hat. Weiterlesen »

Informationsabend

Wann: Freitag, 18.10.2019, Beginn: 19.00 Uhr

Wo: Theater Kopfüber, Schalkhäuser Str. 100, 91522 Ansbach

ReferentInnen:
Vortrag von Johanna Böhm vom bayerischen Flüchtlingsrat, politischer Gesprächspartner ist Harald Weinberg (MdB). Im Anschluss findet eine offene Frage- und Duiskussionsrunde statt.

Inhalt:
Das Gesetz zu erweiterten Durchsetzungsmöglichkeiten der Ausreisepflicht ist in Kraft getreten. Es gibt den Behörden und der Polizei mehr Möglichkeiten, Rückführungen und Abschiebungen durchzusetzen. Die Unterbringung von Flüchtlingen in den Ankerzentren wird verlängert, die Ausweisung von Straftätern erleichtert, die Gründe für eine Abschiebehaft werden ausgeweitet. Dies sind nur einige Punkte aus dem neuen „geordneten Rückkehr Gesetz“.
Welche konkreten Auswirkungen hat das Gesetz auf die Flüchtlingshilfe und die Situation der Geflüchteten?

 

Dieser Eintrag wird am 19.10.2019 wieder von der Webseite entfernt.

Schulsozialarbeit braucht rechtliche Verankerung, finanzielle Absicherung und qualitative Mindeststandards

Gemeinsame Medieninformation:

  • Kooperationsverbund Schulsozialarbeit
  • Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
  • Stadt Jena
  • Organisationsberatungsinstitut Thüringen – ORBIT

Die systematische Weiterentwicklung, die finanzielle und die rechtliche Absicherung der Schulsozialarbeit sind die Kernforderungen der 550 Fachkräfte, die am 10. und 11. Oktober 2019 in Jena zum Bundeskongresses Schulsozialarbeit zusammen kamen. In der Jenaer Erklärung des Kongresses heißt es: „Schulsozialarbeit braucht Kontinuität und Verlässlichkeit, damit sie qualitätsvoll zu mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit beitragen kann.“ Deshalb müsse Schulsozialarbeit an allen Schulen für alle jungen Menschen etabliert werden. Die Jenaer Erklärung ist ein Ergebnis des Treffens der Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, Verantwortlichen bei Trägern, aus der Verwaltung und Politik, Lehrenden und Forschenden der Sozialen Arbeit. Weiterlesen »

“Eine Frage der Gerechtigkeit!” So heißt der Titel der Ausgabe des Magazins “Streitzeit” des DGB Bayern

Die neueste Ausgabe der Streitzeit beleuchtet die Evaluation des Entgelttransparenzgesetzes (Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen zwischen Frauen und Männern), das vor zwei Jahren in Kraft getreten ist, und zeigt auf, welche Stellschrauben gedreht werden müssen, damit das Gesetz endlich seine volle Wirkung entfaltet.

Download der Ausgabe 8 v, 25.9.2019 (pdf-Datei, 407 KB)

Bürger aus der Region Ansbach sind eingeladen, vor der Ansbacher Synagoge schweigend gegen Hass und Gewalt zu demonstrieren

Um dem Entsetzen und der tiefen Bestürzung Ausdruck zu verleihen, die viele Bürger nach den blutigen Geschehnissen mit antisemitischem und ausländerfeindlichem Hintergrund in Halle bewegen, lädt die Regionalgruppe Ansbach der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken zu einer Kundgebung ein. Vor allem soll bei dieser Demonstration die Solidarität mit den Juden in unserer Region, darüber hinaus aber auch mit denen in ganz Deutschland bekundet werden. Weiterlesen »

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Deutschlandweit sind die Zahlen im Mädchenfußball seit 2010 rückläufig. In Bayern ist fast jedes zweite Juniorinnen-Team weggebrochen. Besonders dramatisch ist die Lage in Nordbayern: Dort wächst der Unmut der Vereine über die fehlende Förderung stark. Dies zeigt eine Vergleichsstudie der Universität Würzburg aus den Jahren 2011 bis 2018. … weiter


Quelle:
www.uni-wuerzburg.de
www.idw-online.de
Bild von Keith Johnston auf Pixabay