BZgA unterstützt Familien mit Empfehlungen zum digitalen Medienkonsum

Mitteilung: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 Jugendliche in Deutschland verbringen im Durchschnitt täglich mehr als 200 Minuten online und rund 100 Minuten mit digitalen Spielen. Die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit der digitalen Angebote kann dazu verleiten, das richtige Augenmaß für die Nutzung der digitalen Medien zu verlieren.

Bei vielen Kindern und Jugendlichen werden Smartphone oder Tablet auf dem Weihnachtswunschzettel stehen. Anlässlich der bevorstehenden Feiertage empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Familien einen besonnenen Umgang mit digitalen Medien. Dabei sollten Eltern den Medienkonsum ihrer Kinder, aber auch den eigenen im Blick behalten. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft: Wie der Digitalpakt umgesetzt werden sollte

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Empfehlungen erarbeitet, wie der Digitalpakt Schule in den Ländern in die Praxis übersetzt werden sollte. Kernbotschaft: Es gilt der Primat der Pädagogik! „Die Technik muss genutzt werden, um das pädagogische Konzept einer Schule bestmöglich umzusetzen. Der Digitalpakt darf nicht dazu führen, dass Schulen sich einseitig an die technischen Möglichkeiten und die Digitalisierung der Lernprozesse anpassen müssen“, stellte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M. fest. Schulen wünschten sich mehr Zeit, Unterstützung und Fortbildungsangebote, um gute Medienkonzepte zu entwickeln und in den Unterricht zu integrieren. Ziel sei, digitale Medien sinnvoll in den Unterrichtsfächern einzusetzen. Weiterlesen »

Mitteilung: Universität Bremen

Wissenschaftlerinnen der Universität Bremen haben mit Unterstützung der Telekom-Stiftung untersucht, ob der Einsatz von Calliope-Computern in der Grundschule sinnvoll ist. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden jetzt veröffentlicht. Handreichungen für den Unterricht folgen in Kürze. … weiter


Quelle: www.uni-bremen.de
©Foto: redcctshirt, pixabay.com; Lizenz: CC0

14. April 2018 · Kommentare deaktiviert für Sollten Kinder Programmieren in der Grundschule lernen? · Kategorien: Software und Medien, Unterricht und Erziehung · Tags: , , , , , , ,

Ute Schmid über Alternativen zur Einführung eines Unterrichtsfachs „Informatik“

Mitteilung: Universität Bamberg

Programmieren ist „so wichtig wie Lesen und Schreiben“, sagte kürzlich Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt. Sie forderte, das Programmieren in den Lehrplänen von Grundschulen zu verankern.

Ähnlich sieht das Prof. Dr. Ute Schmid, Professorin für Angewandte Informatik, insbesondere Kognitive Systeme, an der Universität Bamberg. Sie warnt aber davor, ein neues Unterrichtsfach einzuführen und spricht sich stattdessen für die Integration informatischer Lerninhalte in bestehende Fächer wie Mathematik, Kunst oder Deutsch aus. „Durch ein fächerübergreifendes Konzept können die Kinder Informatik als relevante Grundlage für viele Themengebiete erleben“, sagt Schmid. „Zudem könnte man so verhindern, dass die Lehrpläne der Grundschule durch ein weiteres Fach überfrachtet werden.“ … weiter


Quelle: www.uni-bamberg.de

 

 

Grüner Antrag „Einführung eines neuen Fachs ‚Digitalkunde‘“ im Bildungsausschuss

Mitteilung: Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN im Bayerischen Landtag

„Das Lernen mit und über digitale Medien muss fest in das Bildungsangebot unserer Schulen integriert werden“, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring, und verweist auf den grünen Antrag „Einführung eines neuen Fachs ‚Digitalkunde‘“ im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags am Donnerstag, 1. März 2018. „Wir müssen unsere Kinder besser auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft vorbereiten. Denn der alte Spruch – ‚Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben‘ – gilt auch hier.“

Thomas Gehring sieht sich durch die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) bestätigt. Die EFI fordert in ihrem Jahresgutachten die Vermittlung „digitaler Schlüsselkompetenzen“, neue Lehrpläne und eine bessere technische Ausstattung der Schulen. „Ein neues Fach heißt nicht, dass bereits bestehende Fächer verbannt werden sollen“, so Thomas Gehring. „Durch intelligente Fächerverbindungen und Projektlernen können unter anderem Inhalte neu und vertieft vermittelt werden. Frankreich, Belgien und Japan machen es vor.“


PM v. 28.2.2018
www.gruene-fraktion-bayern.de

01. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für Wie Grundschüler von Tablet-Lernangeboten profitieren können · Kategorien: Software und Medien · Tags: , , , , , ,

Studie der Tübinger Bildungsforschung: Der Einsatz von Tablet-Programmen sollte auf Lernziele und die Voraussetzungen der Nutzer zugeschnitten sein

Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen

Grundschüler profitieren von Tablet-Lernangeboten im Unterricht – aber nur, wenn diese an die jeweiligen Lernziele sowie die kognitiven Fähigkeiten des einzelnen Kindes angepasst sind.

Zu diesem Schluss kommen Tübinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien in einer Studie. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift „Learning and Individual Differences“ veröffentlicht. … weiter


Quelle: Uni Tübingen/idw-online.de
©Foto: Lupo / www.pixelio.de