Mit digitalen Medien kompetent lehren und lernen

Bericht: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Wie nutzen Lehrkräfte digitale Medien im Unterricht? Und was halten sie von deren Einsatz? Wie kann Lehren und Lernen mit digitalen Medien gelingen? Diesen Fragen geht ein neues Forschungsprojekt an der Uni Würzburg nach. Ziel ist es, die Digitalkompetenz von Lehrkräften zu verbessern.

Es war schon vorher immer mal wieder Thema, doch die Coronapandemie mit ihren gravierenden Auswirkungen auf den Unterricht hat der Diskussion einen gewaltigen Schub gegeben: Beim Einsatz digitaler Medien zeigen sich an deutschen Schulen enorme Defizite. Die Gründe dafür sind vielfältig: Häufig fehlt es an der technischen Ausstattung – ein Problem, an dem Bund, Länder und Kommunen seit gut einem Jahr arbeiten, indem sie viel Geld für Laptops, interaktive Tafeln und Software zur Verfügung stellen. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-wuerzburg.de

 

„Wir sollten uns nicht ganz ins Virtuelle zurückziehen“

Interview: Technische Universität München

Die Coronakrise hat die Arbeitswelt rasend schnell verändert: Homeoffice, Webmeetings und Hygienemaßnahmen gehören jetzt zum Alltag. Prof. Klaus Bengler vom Lehrstuhl für Ergonomie an der Technischen Universität München (TUM) untersucht, was wir aus diesen Erfahrungen lernen können. … zum Interview


Quelle:
www.idw-online.de
www.tum.de

 

„Digitalisierung ist keine Privatsache – Staat muss mehr in Ausstattung und Infrastruktur investieren!“

Bildungsgewerkschaft GEW stellt repräsentative Mitgliederstudie zum Digitalpakt und zur Digitalisierung an Schulen vor.

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Bund, Länder und Kommunen müssen mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung dafür sorgen, dass deutlich mehr Geld in die Digitalisierung der Schulen gesteckt wird. Das ist die Konsequenz aus einer repräsentativen Mitgliederstudie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Weiterlesen

Der Corona-Schulentwicklungs-Check

Auf seiner Homepage hat Joscha Falck im Mai eine Checkliste mit vielen Infos zur Schulentwicklung im Angesicht der Corona-Krise zusammengestellt:

Anregungen für die Krisenzeit

In der Phase der Schulschließung waren Schulen gezwungen, ihre Arbeitsweise und ihre bisherigen Routinen von jetzt auf gleich umzustellen und digitalen Fernunterricht für das Lernen zuhause zu organisieren. Zahlreiche Schulen waren auf diese Situation nicht adäquat vorbereitet, mussten improvisieren und so gut wie möglich nachsteuern. Dabei ist nach wie vor viel Durcheinander zu beobachten. Einheitliche Lösungen, geschweige denn Konzepte für das Lernen zuhause oder den sogenannten Hybridunterricht der kommenden Wochen und Monate fehlen.  Den ganzen Text lesen

Datenschutz: Tool-Alternativen für Zoom, Skype, WhatsApp und Co.

Die einblick-Ausgabe vom Mai 2020 beschäftigte sich u.a. mit der Frage des Datenschutzes bei Videochat-Programmen und hat einen sehr aufschlussreichen, empfehlenswerten Artikel veröffentlicht:

Datenschutz: Tool-Alternativen für Zoom, Skype, WhatsApp und Co.

Video- und Kollaborationstools (wie Zoom, Slack, Whatsapp, Google Hangouts oder Skype) sind in der Corona-Krise sehr gefragt. Allerdings fallen einige dieser Programme beim Datenschutz durch oder sind zumindest bedenklich, weil Daten auf Servern in den USA landen. ver.di hat deshalb ein Liste von Webseiten, NGOs und Blogs zusammengestellt, die alternative Tools auflisten. Den ganzen Artikel lesen

Quelle: einblick – Gewerkschaftlicher Info-Service – Mai 2020 (www.dgb.de/einblick)

Videochat-Programme: „Teams“ und „Skype“ liegen vorn

Bericht: Stiftung Warentest

Beim Test von 12 Videochat-Programmen liegt Microsoft doppelt vorn: Testsieger ist das Programm Teams, das im Testzeitraum noch kostenpflichtig war, inzwischen aber kostenlos verfügbar ist. Fast genauso gut schneidet die ebenfalls von Microsoft vertriebene Gratis-Software Skype ab. Zoom ist insgesamt befriedigend, hier kann die Qualität von Bild und Ton insbesondere bei langsamen Internet-Verbindungen nicht mit den Siegern mithalten. Die Tester stießen bei den Programmen auch auf zahlreiche juristische Mängel in den Datenschutzerklärungen und auf unverschlüsselte Daten. Weiterlesen

Götz Eisenbergs Corona-Tagebuch 11: Die gesellschaftliche Produktion von Digital-Trotteln und Psychopathen

Tagebuch

Götz Eisenbergs Corona-Tagebuch 11

Die gesellschaftliche Produktion von Digital-Trotteln und Psychopathen

Ich möchte noch einmal auf die wiederentdeckte staatliche Gestaltungsfähigkeit zurückkommen. Mit Recht wird seit Längeren Klage geführt über Mobbing, Hetze und Hass, die im Internet und in den sogenannten sozialen Netzwerken grassieren.

Gestern wurde in einem Beitrag der Sendung Kulturzeit aufgezeigt, wie auch jetzt, im Zeichen der Coronakrise, im Netz Rechtsradikalismus und Rassismus blühen und gedeihen. Es werde Stimmung gegen Migranten und Flüchtende gemacht, Politiker würden aufs Übelste beschimpft und beleidigt, unverhohlen Todeswünsche und Morddrohungen ausgestoßen. Jede Menge Verschwörungstheorien würden im Umlauf gesetzt, so zum Beispiel, Corona sei eine „Waffe der Juden“, um ihre Weltherrschaft zu errichten. Dieser ganze Nazischeiß halt. Mit Gerhard Polt könnte man fragen: „Braucht‘s des? Muss des sein?“ Und die Antwort kann nur lauten: „Nein! Weg mit diesem ganzen Geraffel!“ … weiter

Tagebuch oben links: Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay


Alle bisherigen Texte von Götz Eisenberg im Magazin Auswege

Alle Texte von Götz Eisenberg im GEW-AN Magazin

 

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