Thomas Gehring kommentiert Bericht über Lehrer-Personalplanung

Mitteilung: Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Den Bericht in der Augsburger Allgemeinen vom 30. August, wonach CSU-Staatsminister Sibler neue Wege bei der Lehrer-Personalplanung gehen will, kommentiert der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring:

„Die Lehrerversorgung an den Grundschulen im Freistaat ist auf Kante genäht, das wird schon zu Beginn des kommenden Schuljahres im Herbst zu Engpässen führen. Die Probleme sind hausgemacht. Noch vor ein paar Jahren wurden bestausgebildete Lehrerinnen und Lehrer auf die Straße geschickt. Diese Versäumnisse der Vergangenheit rächen sich nun. Die Vorschläge des CSU-Staatsministers ändern kurzfristig daran nichts. Auch die Aufstockung der Studienplätze hilft, angesichts einer durchschnittlichen Ausbildungszeit von sechs Jahren, den Schulen nicht bei ihren aktuellen Personalproblemen. Wir fordern daher die mobile Reserve an Lehrkräften an den bayerischen Grundschulen aufzustocken und dafür auch arbeitslose Realschul- und Gymnasiallehrkräfte einzustellen. Nur wenn genügend Lehrkräfte zur Verfügung stehen, kann Unterrichtsausfall vermieden werden“.


PM v. 30.8.2018
Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN im Bayerischen Landtag
www.gruene-fraktion-bayern.de

11. Juli 2018 · Kommentare deaktiviert für Deutschklassen à la Söder der falsche Weg! · Kategorien: Unterricht und Erziehung · Tags: , , , , ,

Mitteilung: GEW Bayern

Bis Anfang Juli konnten sich Gewerkschaften und Verbände zum Konzept für die neuen Deutschklassen äußern. Dennoch haben alle Grund- und Mittelschulen bereits Informationen bzw. Anweisungen zur Einrichtung der Deutschklassen erhalten. Dieses Vorgehen ist irritierend und zeugt nicht von dem Willen einer guten Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags steht das Vorhaben nun am morgigen Donnerstag auf der Tagesordnung. Die Bildungsgewerkschaft lehnt die geplanten Änderungen ab. Weiterlesen »

27. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für GEW Bayern fordert Maßnahmen um den Lehrer*innenmangel zu beheben! Zweitqualifizierungen sind deutlich zu verbessern! · Kategorien: Studium und Referendariat · Tags: , ,

Mitteilung: GEW Bayern

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern zeigt sich über die Presseberichterstattung zum massiven Lehrer*innenmangel an Grund-, Mittel- und Förderschulen irritiert und wiederholt erneut ihre Forderungen nach qualitativ hochwertigen Zweitqualifizierung zum Erwerb der Lehramtsbefähigung an diesen Schularten und zu verschiedenen Lösungsmöglichkeiten des Problems. Weiterlesen »

23. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Bis zu 400 Vollzeitstellen an Grund- und Mittelschulen des Freistaats nicht besetzt · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: , , ,

Die Bildungsgewerkschaft GEW: Hunderte Lehrkräfte wurden zum Halbjahr pensioniert: Hat Spaenles Ministerium den Ersatzbedarf verschlafen?

Mitteilung: GEW Bayern

Seit dem regulären Pensionierungsdatum 17. Februar 2017 fehlen die Lehrer*innen für etwa 350 bis 400 Vollzeitstellen an bayerischen Grund- und Mittelschulen. Das entspricht bis zu 11.000 Unterrichtsstunden! Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern fragt nun, ob das Ministerium den Personalbedarf nicht einmal mehr für ein halbes Jahr überblickt. Weiterlesen »

16. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Kriterien für die Beförderungsämter von A12+AZ nach A13 zum 1.2.2017 an GS und MS · Kategorien: Gehalt - Rente - Tarif · Tags: , , ,
Beförderung der Lehrer der Besoldungsgruppe A 12+AZ (1. Beförderungsamt) nach A 13 (2. Beförderungsamt) an GS und MS nach KMS v. 4.1.2017 (III.5-BP7010.1-4b.154 002)

Alle nachfolgenden Angaben wie immer ohne Gewähr!

Siehe auch die Beförderungsämter 2016 und die Hinweise der GEW dazu:
https://www.gew-ansbach.de/2016/04/kriterien-fuer-die-befoerderungsaemter-2016-an-gs-und-ms-und-foes

Ergebnis der DB 2014

Welche KollegInnen können befördert werden?

Alle im ersten Beförderungsamt (A 12 + AZ) mit einer laufbahnrechtlichen Mindestdienstzeit von drei Jahren seit der letzten Beförderung
und mit folgenden Prädikaten:

HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt)
mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichts-gestaltung“(2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 2,67 und besser

oder

mit dem Durchschnitt 3,00 aus den obigen 3 Einzelmerkmalen, wenn zugleich im Kriterium

  • „Zusammenarbeit“ (2.1.4)

die Bewertungsstufe „BG“ oder besser erreicht wurde

oder  mit 3,0, wenn zugleich

  • im Beurteilungskriterium
    “Zusammenarbeit” (2.1.4) die Stufe “UB”und

a) im Beurteilungskriterium “Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft” (2.2.2) die Bewertungsstufe “BG” oder besser zuerkannt wurde.

oder

b) im Beurteilungszeitraum “Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft” (2.2.2) Stufe “UB”

sowie

in der vorausgehenden dienstlichen Beurteilung von 2010
– als Lehrer in A12+AZ das Gesamtprädikat  “UB” und besser
– als Lehrer in A12 Gesamtprädikat “BG” und    besser

oder

in der vorausgehenden dienstlichen Beurteilung von 2010 als Lehrer in A12 das Gesamtprädikat “UB” und eine Dienstzeit von mindestens 26 Jahren erfüllt ist. Stichtag dafür ist der 31.10.2016.

29. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Übertrittszeugnisse: Elternwillen respektieren! · Kategorien: Sozial- und Bildungspolitik · Tags: , ,

bayernspd-landtag-logoBildungspolitischer Sprecher Güll: Kinder werden krank vom Stress – Verfassungsmäßigkeit des Verfahrens ist anzweifelbar

Mitteilung: Landtagsfraktion SPD

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses des Bayerischen Landtags Martin Güll fordert, den Elternwillen bei den Übergangszeugnissen endlich zu respektieren und das reine Verfahren über die Noten endlich abzuschaffen. “Es kann nicht sein, dass eine Zehntelnote über die Zukunft eines Kindes entscheidet”, mahnt Güll. “Die Folge dieses Notendrucks ist oftmals, dass die Kinder in den Wochen und Monaten vor dem Zeugnis kurz vor dem Burn-Out stehen und sogar krank werden davon.” Weiterlesen »

15. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Kriterien für die Beförderungsämter 2016 an GS und MS und FÖS · Kategorien: Gehalt - Rente - Tarif · Tags: , , , ,

Die Kriterien gelten auch für die Beförderung von Lehrern an Förderschulen in das 1. bzw. 2. Beförderungsamt. Die Beförderungen sollen zum 1.7.2016 erfolgen. Daten wie immer ohne Gewähr.
Die übernächste Beförderungsrunde findet am 1. November statt. Die dann gültigen Kriterien liegen noch nicht vor.


Hinweise durch die GEW:
Die Kriterien „Zusammenarbeit“ (2.1.4) und Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft (2.2.2) beim 1. und 2. Beförderungsamt sind besonders kritisch zu sehen. Punkt 2.1.4 kann u.a. zu Anpassung und vorauseilendem Gehorsam führen. Auch notwendige Klärungsprozesse mit Eltern, KollegInnen und auch mit der Schulleitung könnten z.B. als Beweis für eine mangelnde Zusammenarbeit missbraucht werden.

Beim Punkt 2.2.2 empfehlen wir einen vorsichtigen Umgang mit Überlastungsanzeigen. Bei gewissen Schulleitungen ist auch Vorsicht geboten, allzu offen über eigene Krankheiten und Überforderungen im Dienst zu sprechen. Die beurteilende Schulaufsicht und die Schulleitung könnten einem daraus einen Strick drehen.

Für eine Überlastungsanzeige kann im Magazin Auswege eine Checkliste heruntergeladen werden. Im Falle einer Überlastungsanzeige ist es sicher sinnvoll, einen zuständigen (GEW-)Personalrat zu Rate zu ziehen.


Beförderung der Lehrer der Besoldungsgruppe A 12 nach Besoldungsgr. A 12+AZ (1. Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (nach KMS v. 7.4.2016): 
Ergebnis der DB 2014

Welche KollegInnen können befördert werden?

HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt)
mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 2,67 und besser oder

mit dem Durchschnitt 3,00 aus den obigen 3 Einzelmerkmalen, wenn zugleich im Kriterium

  • „Zusammenarbeit“ (2.1.4)

die Bewertungsstufe „BG“ oder besser erreicht wurde

Beförderung der Lehrer der Besoldungsgruppe A 12+AZ nach Besoldungsgr. A 13 (2. Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (nach KMS v. 7.4.2016):
Ergebnis der DB 2014 Welche KollegInnen können befördert werden?
Lehrkräfte (1. Beförderungsamt), die die
laufbahnrechtliche Mindestdienstzeit von 3 Jahren seit der letzten Beförderung erfüllen und das folgende Prädikat erhalten haben:
HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist = Stufe 1)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt = Stufe 2)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt = Stufe 3)
mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 2,67 und besser oder

mit dem Durchschnitt 3,00 aus den obigen 3 Einzelmerkmalen, wenn zugleich im Kriterium

  • „Zusammenarbeit“ (2.1.4)

die Bewertungsstufe „BG“ oder besser erreicht wurde oder

mit 3,0, wenn zugleich

  • a) im Beurteilungskriterium “Zusammenarbeit” (2.1.4) die Stufe “UB”
    und
  • b) im Beurteilungskriterium “Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft” (2.2.2) die Bewertungsstufe “BG” oder besser zuerkannt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14. Oktober 2015 · Kommentare deaktiviert für Beförderungsämter der Förderlehrer und der Fachlehrer an Grund- oder Mittelschulen · Kategorien: Gehalt - Rente - Tarif · Tags: , , , , ,

Daten wie immer ohne Gewähr:

Beförderung der Förderlehrkräfte der Besoldungsgruppe A 9 (Eingangsamt) nach Besoldungsgr. A 10 (Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (KMS v. 7.10.2015). Die Einweisung inn die Planstelle erfolgt (u.U. rückwirkend) zum 1.11.2015: 
Ergebnis der DB 2014

Welche KollegInnen können im Kalenderjahr 2015 befördert werden?

HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt)
mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 3,0 und besser

Beförderung der Fachlehrkräfte der Besoldungsgruppe A 10 (Eingangsamt) nach Besoldungsgr. A 11 (Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (KMS v. 7.10.2015). Die Einweisung in die Planstelle erfolgt (u.U. rückwirkend) zum 1.11.2015:
Ergebnis der DB 2014 Welche KollegInnen können im Kalenderjahr 2015 befördert werden?
HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist = Stufe 1)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt = Stufe 2)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt = Stufe 3)
mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 3,00 und besser