Folgen der Cannabis-Legalisierung

Bericht: Technische Universität Chemnitz

In der ersten Folge der vierten Staffel von TUCscicast ordnet Sucht-Experte Prof. Dr. Stephan Mühlig von der TU Chemnitz wichtige Fragen für die Suchtforschung und Suchtmitteltherapie rund um die Cannabis-Legalisierung ein

In ihrem Koalitionsvertrag hat sich die neue Bundesregierung dazu entschlossen, Cannabis zu legalisieren und kontrolliert abgeben zu wollen. Offen sind dabei noch Fragen wie zum Beispiel, was kontrollierte Abgabe genau bedeutet und welchen Einfluss die Legalisierung auf das Konsum- und Suchtverhalten haben könnte.

Ins Detail dazu geht Pascal Anselmi, Moderator des Wissenschaftspodcast „TUCscicast“ der Technischen Universität Chemnitz, in der ersten Folge der vierten Staffel mit Prof. Dr. Stephan Mühlig. Er ist Inhaber der Professur Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Chemnitz, Leiter der Raucherambulanz Chemnitz sowie der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz (PHA-TUC GmbH) und Psychosozialen Beratungsstelle in Chemnitz und gehört bundesweit zu den renommiertesten Wissenschaftlern im Bereich der Suchtforschung und Suchtmitteltherapie.

Außerdem geht es im Podcast um die Fragen, welche Suchtpotential Cannabis hat, was Sucht überhaupt ist und wie moderne Suchtmittelforschung sowie Suchtmitteltherapie funktioniert.

zum Podcast TUCscicast der TU Chemnitz – Episode 01: Cannabis-Legalisierung: Aspekte aus Suchtforschung und Suchtmitteltherapie 43:14 Minuten


Quelle: www.tu-chemnitz.de

 

Im Auge des Sturms

UNICEF-Foto des Jahres 2021

Mitteilung: UNICEF Deutschland

Das UNICEF-Foto des Jahres 2021 hält die Ohnmacht und zugleich die Entschlossenheit eines Mädchens angesichts tosender Naturgewalt fest: Ein verheerender Zyklon im Golf von Bengalen hatte den Teeausschank ihrer Familie hinweggefegt. Das eindringliche Siegerbild des indischen Fotografen Supratim Bhattacharjee aus den indischen Sundarbans zeigt den Überlebenskampf von Kindern angesichts fortschreitender Umweltzerstörung und des Klimawandels.

Die Reportage des indischen Fotografen Sourav Das über einen Lehrer, der während des Corona-Lockdowns ein ganzes Dorf in ein Freiluftklassenzimmer verwandelt hat, erhält den zweiten Preis. Der irakische Fotograf Younes Mohammad wird für seine Serie über Kinder kriegsverletzter Väter mit dem den dritten Preis ausgezeichnet. … weiter


Quelle: www.unicef.de

 

Warum hat uns die Evolution mit Gefühlen ausgestattet?

Bericht: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Gefühle spielen in unserem Leben eine große Rolle. Doch warum gibt es sie? Sind Emotionen eine Laune der Natur, oder war ihre Entstehung aus evolutionärer Sicht unausweichlich? Prof. Claudius Gros vom Institut für Theoretische Physik der Goethe-Universität gibt in einer neuen Studie eine eindeutige Antwort.

Von ihrer Funktion her sind Emotionen abstrakte Kriterien, mit deren Hilfe selbst unterschiedliche Tätigkeiten vergleichend bewertet, und damit Ziele und Aufgaben effizient ausgewählt werden können – so das Ergebnis der Studie von Prof. Claudius Gros, die seit 15.12. online zu lesen ist.

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Quelle: www.uni-frankfurt.de

 

„Driving home for Christmas“

Eine Satire von Gabriele Frydrych

„Endlich wieder Saison für mein Lieblingsgemüse!“, freut sich die Radio-Moderatorin. „Marzipankartoffeln!“ – Um mich herum fängt der Teil der Bevölkerung, der als „Frau gelesen werden will“ *), wild an zu backen und zu werkeln. Die lieblichsten weihnachtlichen Keks- und Pralinenvariationen entstehen. Nein, ich will das Rezept für die Mozarttaler mit Nougat und Marzipan nicht! Ich wiege schon genug.

Die Wurstverkäuferin trägt seit heute ein Rentiergeweih aus Filz, der Mann an der Kasse eine rote Zipfelmütze. Angeblich machen sie das freiwillig. Ich habe aber den Filialleiter in Verdacht. Meine Nachbarn liefern sich einen Wettstreit, wessen Haus am effektvollsten und am hellsten illuminiert ist.

Mal was von Lichtverschmutzung gehört?!  … weiter


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An Weihnachten ist endlich Zeit für Satire:

Gaby Frydrychs gesammelte Werke im GEWerkschaftsMAGAZIN

Rund 9 Millionen Schutzmasken für bayerische Lehrkräfte und schulisches Personal

Mitteilung: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

MÜNCHEN. Das Kultusministerium stellt auf der Grundlage des heutigen Ministerratsbeschlusses 6 Millionen OP-Masken für die Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal an den staatlichen Schulen sowie den Förderschulen im Freistaat zur Verfügung. Zudem erhalten alle Schulen im Freistaat weitere 2,77 Millionen Masken im FFP2-Standard. Kultusminister Michael Piazolo: „Der Gesundheitsschutz für alle Mitglieder der Schulfamilie hat höchste Priorität. Daher haben wir ein engmaschiges Sicherheitsnetz für die Schulen geknüpft: mit regelmäßigen Tests, Impfangeboten, Masken und Lüftungskonzepten. Ich freue mich, dass wir erneut rund 9 Millionen Masken an die Lehrerinnen und Lehrer und das sonstige schulische Personal verteilen können.“

Die Auslieferung und Verteilung der Masken beginnt zeitnah nach den Weihnachtsferien. Für den Unterricht werden OP-Masken zur Verfügung gestellt. Für Situationen, in denen ein besonderer Schutz erforderlich ist, erhalten alle Schulen auch ein entsprechendes Kontingent an Masken im FFP2-Standard.


21.12.2021
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
www.km.bayern.de

 

Wie geht`s euch? Lebenssituation queerer Menschen

Forschungsprojekt der Frankfurt UAS nahm das körperliche und psychische Wohlbefinden von LSBTIQ* in den Blick

Bericht: Frankfurt University of Applied Sciences

Eine Studie der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) hat sich mit psychosozialer Gesundheit und Wohlbefinden von LSBTIQ* (die Buchstaben stehen dabei für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen) befasst. Hierzu gehören das subjektive Gesundheitsempfinden, chronische Erkrankungen, Suizidrisiken sowie sexuelle Zufriedenheit bzw. Gesundheit (z.B. in Bezug auf eine HIV-Infektion oder Hepatitis).

Zu den Forschungsschwerpunkten der Untersuchung gehören zudem das Coming-out sowie Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen. Außerdem wurde nach geeigneten Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation queerer Menschen sowie unterstützenden Faktoren wie soziale Kontakte oder die Inanspruchnahme von Hilfsangeboten gefragt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Timmermanns und Prof. Dr. Heino Stöver wurden Datensätze von 8700 LSBTIQ* aus Deutschland ausgewertet. … weiter


Quelle: www.frankfurt-university.de

 

Das Tretauto

Eine Weihnachtsgeschichte

von Hans Engels

Köln, Nordrhein-Westfalen; Dezember 1946

Es war noch zu der Zeit, als man das, was man gerne besitzen wollte, selber machen mußte. Man konnte es nicht kaufen; sei es, daß man kein Geld hatte, sei es, daß es überhaupt nicht käuflich zu erwerben war. Ein solches „Es“ war ein blaues Tretauto.

Mein Vater hatte es gebaut für meinen älteren Bruder. „Gebaut“ ist eigentlich nicht das richtige Wort. Er schuf es vielmehr, so wie Gott die Welt erschaffen hatte – aus dem Nichts.

Denn es war ja nichts da, oder richtiger, fast nichts. Und aus dem wenigen, das da war, entstanden unter den Händen meines Vaters die wunderbarsten Dinge. … weiter

Empfehlung der Redaktion: Die Geschichte eignet sich sehr gut zum Vorlesen in den Tagen vor Weihnachten


Wir danken dem Zeitgut-Verlag für die Abdruckerlaubnis des Textes. 
Aus: Unvergessene Weihnachten. Band 11,  38 Erinnerungen aus guten und aus schlechten Zeiten, Zeitgut Verlag Berlin
Bild von monicore auf Pixabay

 

Autogenes Training reduziert chronische Schmerzen

Bericht: SRH Hochschule für Gesundheit

Autogenes Training ist ein verbreitetes, auf Autosuggestion basierendes Entspannungsverfahren, das vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz vor fast 100 Jahren als eine Form vereinfachter Selbsthypnose entwickelt wurde.

Im Rahmen des Autogenen Trainings wird eine konzentrative Selbstentspannung erreicht. Geübte Personen können sich eigenständig in den Zustand einer veränderten, vertieften Wahrnehmung des eigenen Körpers versetzen, womit zahlreiche positive Effekte einhergehen. Vor dem Hintergrund, dass Autogenes Training häufig als therapeutischer Ansatz in der multimodalen Schmerztherapie eingesetzt wird, wurde in einer Kooperation zwischen der SRH Hochschule für Gesundheit und dem Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie (Universitätsklinikum Jena) in einer Metaanalyse die Wirksamkeit des Autogenen Trainings auf die Reduktion von chronischen Schmerzen untersucht. … weiter


Quelle: www.srh-gesundheitshochschule.de
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

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