Inklusion und Anerkennung: Neue Studie veröffentlicht
Bericht: Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Die Sonderpädagogin Dr. Hannah Nitschmann hat an Grundschulen untersucht, wie Differenzen körperlich ausgehandelt werden. Die Ergebnisse ihrer Beobachtungen hat sie jetzt als Buch veröffentlicht.
So ein morgendlicher Stuhlkreis einer Grundschulklasse kann eine verzwickte Angelegenheit sein. Vor allem dann, wenn das eine Kind unbedingt an der Seite seines Freundes sitzen möchte, der die gleiche Muttersprache spricht, niemand neben dem Kind landen will, das als „Störenfried“ und „Zappelphilipp“ verrufen ist, und ein Junge die Nähe zu einem Mädchen unbedingt vermeiden will. Und je nachdem, wie deutlich und mit wie viel körperlichem Einsatz manche Kinder ihre Zu- beziehungsweise Abneigung deutlich machen, kann dies den friedvollen Start in den Tag gehörig durcheinanderbringen. … weiter
Quelle: www.uni-wuerzburg.de
Im Alltag ändern sich unsere Emotionen oft von Augenblick zu Augenblick, und Menschen erleben diese Schwankungen in unterschiedlichem Maße. Psycholog:innen der Universität Leipzig haben den Zusammenhang zwischen der Persönlichkeitseigenschaft Neurotizismus – einem potenziellen Risikofaktor für die mentale Gesundheit – und emotionalem Erleben untersucht. Sie fanden heraus, dass neurotische Menschen negative Emotionen nicht nur intensiver, sondern auch mit mehr Stimmungsschwankungen erleben als andere. Ihre Erkenntnisse haben sie nun im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlicht. … 
„Der Staat bildet sich in den Leuten ab. Der Staat ist nicht nur ein äußeres Gebäude, in dem man sich zwangsläufig entweder glücklich oder unglücklich fühlt, sondern er zieht in die Leute ein. L‘etat c‘est moi, bis zu den unteren Ebenen. Wir sind ja alle der Staat. Das ist nicht eine äußere, feindliche Erscheinung, sondern der Staat ist ja wirklich in uns.“