12. August 2020 · Kommentare deaktiviert für Schüler profitieren von Lehrkräften mit Migrationshintergrund · Kategorien: Lernen und Entwicklung · Tags: , , , ,

Bericht: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund haben einen positiven Einfluss auf die Sprachfähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler. Die Lesefertigkeiten der Schulkinder entwickeln sich bei ihnen besser als bei anderen Lehrkräften. Davon profitieren vor allem Schulkinder, die selbst aus einem Haushalt mit Migrationsgeschichte kommen. Besonders groß ist der Effekt bei Lehrkräften mit zwei Muttersprachen – sie steigern auch die Lesefertigkeiten von Schulkindern ohne Migrationshintergrund deutlich.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. … weiter


Quelle: www.idw-online.de | www.rwi-essen.de

 

27. Juni 2020 · Kommentare deaktiviert für Systemrelevant und prekär beschäftigt: Wie Migrant*innen unser Gemeinwesen aufrechterhalten · Kategorien: Politik und Gesellschaft · Tags: , , ,

Bericht: Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung e. V.

Rund ein Viertel aller Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, haben einen Migrationshintergrund – das entspricht ihrem Anteil an der erwerbstätigen Bevölkerung. In bestimmten systemrelevanten Berufen sind sie jedoch überdurchschnittlich stark vertreten. Das gilt insbesondere für den Dienstleistungs- und Pflegebereich, für Reinigungsberufe und die Altenpflege, für Post und Zustellung sowie die Fahrzeugführung im Straßenverkehr. Co-Autorin Dr. Sabrina Mayer: „In systemrelevanten Berufen sind aber gerade Migrant*innen häufiger prekär beschäftigt. Das ist eine gesellschaftliche Schieflage“. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.dezim-institut.de

Studie zeigt Einfluss von Einkommen und Bildung auf Gefühl der Wertschätzung in Deutschland

Mitteilung: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

93 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich in ihrem Alltag wertgeschätzt, Geringschätzung erfahren deutlich weniger – jedoch immer noch jeder Zweite (52 Prozent). Die meisten Menschen erfahren Wertschätzung vor allem in der Familie und im Freundeskreis, wohingegen Erfahrungen der Geringschätzung eher in öffentlichen Bereichen, wie zum Beispiel dem Arbeitsplatz, gemacht werden.

Ostdeutsche und Westdeutsche fühlen sich im Alltag gleichermaßen wertgeschätzt, große Unterschiede bestehen aber nach Einkommen, Bildung und Erwerbsstatus. … weiter


Die Studie, die in der renommierten Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen ist, kann kostenfrei heruntergeladen werden: http://link.springer.com/article/10.1007/s11577-019-00640-8
Der Downloadbutton befindet sich rechts oben auf der Seite.


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-magdeburg.de