Erwachsenenbildung im Staatshaushalt: Bildung für 2,46 Euro

Bildungsgewerkschaft GEW übt heftige Kritik wegen zu geringer Mittel für Weiterbildung

Mitteilung: GEW Bayern

Deutlich mehr Geld für die bayerische Erwachsenenbildung fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Fördermittel im Staatshaushalt für 2017 und 2018 sind nach Ansicht der Gewerkschaft viel zu niedrig.

„Die Erwachsenenbildung ist durch Volkshochschulen und sonstige mit öffentlichen Mitteln unterstützte Einrichtungen zu fördern“ – so steht es in der Bayerischen Verfassung. Für die Jahre 2017 und 2018 hat der Landtag am Mittwoch dafür jeweils 26,1 Millionen Euro bewilligt. Das Geld geht an die Kommunen für ihre Volkshochschulen und an die Bildungswerke der Kirchen und Verbände. Immerhin eine Steigerung um 4,4 Millionen im Vergleich zu 2016, aber nur 2,46 Euro im Jahr für jeden Erwachsenen in Bayern. „So lässt sich lebenslanges Lernen nicht ausreichend finanzieren.“ meint der Landesvorsitzende der GEW, Anton Salzbrunn, und weiter „Da helfen auch keine Sonntagsreden von der Bedeutung der Weiterbildung. Wenn es zum Schwur kommt, völlig unzureichende Mittel im Haushalt zu beschließen, bedeutet nur: Was schert mich mein Geschwätz vom Sonntag!“ Weiterlesen

JA zu A 13 – weil Grund- und MittelschullehrerInnen es verdienen!

Mitteilung: GEW Bayern

Die Landesfachgruppe Grund- und Mittelschulen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern ruft für Donnerstag, den 15. Dezember 2016 zu einer Kundgebung unter dem Motto „Ja zu A 13 – weil Grund- und Mittelschullehrer*innen es verdienen“ vor dem Bayerischen Kultusministerium auf.

Die Vorsitzende der Landesfachgruppe für Grund- und Mittelschulen der GEW Bayern, Ruth Brenner erklärt, worum es geht:
„Der Großteil der Grund- und Mittelschullehrer*innen wird in Bayern als Beamt*innen nach Besoldungsgruppe A12 bezahlt. Damit verdienen sie weniger als ihre Kolleg*innen an anderen Schulformen, die meist nach A13 oder höher bezahlt werden. Dabei sind nicht nur die Dauer des Studiums und die fachlichen Anforderungen an Grund- und Mittelschullehrkräfte gleichwertig, auch der Vergleich von Aus- und Weiterbildung sowie Verantwortung und Leistung zeigt die Gleichwertigkeit der Tätigkeiten an den Schulen.“ Weiterlesen

Kriterien für die Beförderungsämter 2016 an GS und MS und FÖS

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr:

Die Kriterien gelten auch für die Beförderung von Lehrern an Förderschulen in das 1. bzw. 2. Beförderungsamt. Die Beförderungen sollen zum 1.7.2016 erfolgen. 
Die übernächste Beförderungsrunde findet am 1. November statt. Die dann gültigen Kriterien liegen noch nicht vor.


Hinweise durch die GEW:
Die Kriterien „Zusammenarbeit“ (2.1.4) und Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft (2.2.2) beim 1. und 2. Beförderungsamt sind besonders kritisch zu sehen. Punkt 2.1.4 kann u.a. zu Anpassung und vorauseilendem Gehorsam führen. Auch notwendige Klärungsprozesse mit Eltern, KollegInnen und auch mit der Schulleitung könnten z.B. als Beweis für eine mangelnde Zusammenarbeit missbraucht werden.

Beim Punkt 2.2.2 empfehlen wir einen vorsichtigen Umgang mit Überlastungsanzeigen. Bei gewissen Schulleitungen ist auch Vorsicht geboten, allzu offen über eigene Krankheiten und Überforderungen im Dienst zu sprechen. Die beurteilende Schulaufsicht und die Schulleitung könnten einem daraus einen Strick drehen.

Für eine Überlastungsanzeige kann im Magazin Auswege eine Checkliste heruntergeladen werden. Im Falle einer Überlastungsanzeige ist es sicher sinnvoll, einen zuständigen (GEW-)Personalrat zu Rate zu ziehen.


Beförderung der Lehrer der Besoldungsgruppe A 12 nach Besoldungsgr. A 12+AZ (1. Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (nach KMS v. 7.4.2016): 
Ergebnis der DB 2014

Welche KollegInnen können befördert werden?

HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt)

mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 2,67 und besser oder

mit dem Durchschnitt 3,00 aus den obigen 3 Einzelmerkmalen, wenn zugleich im Kriterium

  • „Zusammenarbeit“ (2.1.4)

die Bewertungsstufe „BG“ oder besser erreicht wurde

Beförderung der Lehrer der Besoldungsgruppe A 12+AZ nach Besoldungsgr. A 13 (2. Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (nach KMS v. 7.4.2016):
Ergebnis der DB 2014 Welche KollegInnen können befördert werden?
Lehrkräfte (1. Beförderungsamt), die die
laufbahnrechtliche Mindestdienstzeit von 3 Jahren seit der letzten Beförderung erfüllen und das folgende Prädikat erhalten haben:
HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist = Stufe 1)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt = Stufe 2)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt = Stufe 3)

mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 2,67 und besser oder

mit dem Durchschnitt 3,00 aus den obigen 3 Einzelmerkmalen, wenn zugleich im Kriterium

  • „Zusammenarbeit“ (2.1.4)

die Bewertungsstufe „BG“ oder besser erreicht wurde oder

mit 3,0, wenn zugleich

  • a) im Beurteilungskriterium “Zusammenarbeit” (2.1.4) die Stufe “UB”
    und
  • b) im Beurteilungskriterium “Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft” (2.2.2) die Bewertungsstufe “BG” oder besser zuerkannt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beförderungskriterien der Förderlehrer und der Fachlehrer an Grund- oder Mittelschulen 2015

Daten wie immer ohne Gewähr:

Beförderung der Förderlehrkräfte der Besoldungsgruppe A 9 (Eingangsamt) nach Besoldungsgr. A 10 (Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (KMS v. 7.10.2015). Die Einweisung inn die Planstelle erfolgt (u.U. rückwirkend) zum 1.11.2015: 
Ergebnis der DB 2014

Welche KollegInnen können im Kalenderjahr 2015 befördert werden?

HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt)

mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 3,0 und besser

Beförderung der Fachlehrkräfte der Besoldungsgruppe A 10 (Eingangsamt) nach Besoldungsgr. A 11 (Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (KMS v. 7.10.2015). Die Einweisung in die Planstelle erfolgt (u.U. rückwirkend) zum 1.11.2015:
Ergebnis der DB 2014 Welche KollegInnen können im Kalenderjahr 2015 befördert werden?
HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist = Stufe 1)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt = Stufe 2)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt = Stufe 3)

mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 3,00 und besser

 

 

 

Funktionslose Beförderungen im Grund-, Mittel- und Förderschulbereich – Kampagne des BLLV gegen die GEW

GEW-Logo_2015_55Offensichtlich will der BLLV im Vorfeld der Personalratswahlen 2016 Stimmung gegen die GEW machen

Das Kultusministerium änderte die Kriterien für funktionslose Beförderungen an Grund- und Mittelschulen (A 12 -> A 12 AZ bzw. A 12 AZ -> A 13), an Förderschulen (A 13 -> A 13 AZ) sowie für Fachlehrer*innen (A 10 -> A 11):
Das Dienstalter hat keine Bedeutung mehr, es zählt nur noch die Dienstliche Beurteilung (das Gesamtprädikat in Verbindung mit sogenannten Superkriterien).

Der BLLV behauptet nun, diese neuen Beurteilungskriterien seien auf Klagen der GEW aus dem Jahre 2009 (!) zurückzuführen! Das ist schlicht falsch! … die Widerlegung der BLLV-Kampagne lesen (1 DIN A4-Seite, 1 MB, pdf-Datei)


 

Kriterien für die Beförderungsämter 2015 an GS und MS

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr:

Beförderung der Lehrer der Besoldungsgruppe A 12 nach Besoldungsgr. A 12+AZ (1. Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (KMS v. 12.6.2015): 
Ergebnis der DB 2014

Welche KollegInnen können befördert werden?

HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt)

mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 2,33 und besser oder

mit dem Durchschnitt 2,67 aus den obigen 3 Einzelmerkmalen, wenn zugleich im Kriterium

  • „Zusammenarbeit“ (2.1.4)

die Bewertungsstufe „BG“ oder besser erreicht wurde

Beförderung der Lehrer der Besoldungsgruppe A 12+AZ nach Besoldungsgr. A 13 (2. Beförderungsamt) auf der Basis der dienstl. Beurteilung 2014 (KMS v. 12.6.2015):
Ergebnis der DB 2014 Welche KollegInnen können befördert werden?
Lehrkräfte (1. Beförderungsamt), die die
laufbahnrechtliche Mindestdienstzeit von 3 Jahren
seit der letzten Beförderung erfüllen:
HQ
(Leistung, die in allen Belangen von herausragender Qualität ist = Stufe 1)
alle
BG
(Leistung, die die Anforderungen
besonders gut erfüllt = Stufe 2)
alle
UB
(Leistung, die die Anforderungen übersteigt = Stufe 3)

mit dem Durchschnitt aus den in den einzelnen Beurteilungskriterien

  • „Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung“ (2.1.1)
  • „Unterrichtserfolg“ (2.1.2) und
  • „Erzieherisches Wirken“ (2.1.3)

mit 2,67 und besser oder

mit dem Durchschnitt 3,00 aus den obigen 3 Einzelmerkmalen, wenn zugleich im Kriterium

  • „Zusammenarbeit“ (2.1.4)

die Bewertungsstufe „BG“ oder besser erreicht wurde

Freistellungsjahr für Funktionsinhaber

Bis zum 31.12.2014 konnten Funktionsinhaber an staatlichen Schulen in Bayern (z.B. Rektoren) kein “Sabbatjahr” beantragen. Seit 1.1.2015 gilt eine neue Regelung:

Eine Teilnahme am Freistellungsmodell ist nun möglich, wenn die Freistellung direkt vor dem gesetzlichen Ruhestand oder dem Antragsruhestand (*) erfolgt. Die Antragsfrist 2015 für Beschäftigte an staatlichen Schulen (Funktionsinhaber) war bis 1.2.2015 terminiert. Die Frage der Fristeinhaltung sollte wohlwollend gehandhabt werden.
(Quelle: KMS v. 5.12.2014)

Für die Antragsfrist 2016 muss ein neues KMS abgewartet werden. Wir empfehlen, die KMS ab dem neuen Schuljahr 2015/16 genau zu verfolgen, um keine Fristen und ev. neue Regelungen zu verpassen.


(*) Hinweis zum Antragsruhestand ab 64: Laut KMS vom 2.5.2019 (kultusministerielles Schreiben Bayern) gilt bis auf Weiteres für Lehrkräfte an Grund-, Mittel- und Förderschulen, dass der Antrag auf vorzeitige Ruhestandsversetzung zum Ende des Schulhalbjahres grundsätzlich nicht mehr genehmigt wird, sondern nur zum Schuljahresende.

Funktionsloses Beförderungsamt A12+AZ und A13 – Änderung der Beförderungskriterien 2015

Der Doppelhaushalt 2015/16 sieht weitere Beförderungen nach A12+AZ und A13 an GS, MS und FöS vor.

Änderung des Verfahrens

von Josef Allabar

Das Kriterium “Dienstzeit” darf nach der neueren Rechtsprechung nur noch nachrangig herangezogen werden, wenn leistungsbezogene Kriterien ausgeschöpft sind.

Für die konkrete Zahl von Beförderungsmöglichkeiten gilt folgende Rangfolge von Kriterien:

1. Gesamtergebnis (Bewertungsstufe/”Note”) der aktuellen periodischen Beurteilung

2. “Superkriterien” – weitere Differenzierung nach den Ergebnissen bei den Kriterien der periodischen Beurteilung

  • “Unterrichtsplanung und -gestaltung” (2.1.1)
  • “Unterrichtserfolg” (2.1.2)
  • “Erzieherisches Wirken” (2.1.3)

Sie werden mit gleicher Gewichtung zusammengefasst. Weiterlesen

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