Warum hungern Menschen in einer reichen Welt?

Rezension des gleichnamigen Buches von Hermann Lueer

von Klaus Hecker

Hermann Lueer erläutert seine Argumente gegen die Marktwirtschaft, die er als die Ursache des weltweiten Hungers dingfest macht, in vier Kapiteln:

  • Kapitel 1: Warum regiert das Geld die Welt?
  • Kapitel 2: Wie wird man Milliardär, während andere verhungern?
  • Kapitel 3: Warum entwickeln sich “Entwicklungsländer” nicht?
  • Kapitel 4: Der unerschütterliche Glaube an die Marktwirtschaft

Und so geht es los – mit hoher Anschaulichkeit, die trotz theoretischen Tiefgangs durchgehalten wird. Man muss weder Ökonomie noch Politik studiert haben, um dem Autor folgen zu können. … weiter

 

Eine Infektionskrankheit legt Gesellschaften und ihre Ökonomien weltweit lahm – wie das?

 

Ein Kommentar von Frank Bernhardt und Rudolf Gospodarek

Eine Infektionskrankheit legt Gesellschaften und ihre Ökonomien weltweit lahm – wie das?

Gesünder wär‘s zweifellos, wenn – wie für Wochen bis Ende April – der ganz normale Ausstoß von giftigen Abgasen der Autos und schädlichem Lärm von Flugzeugen den Menschen weiterhin erspart blieben. Auch der Arbeitsprozess mal für einige Zeit ruhen könnte – wie jetzt -, und alle die Früchte ihrer Arbeit genießen könnten. Das Gegenteil ist der Fall, in dieser Gesellschaft hat das katastrophale Folgen. Ohne Geldverdienen kommen gesellschaftliches Leben und die Wirtschaft zum Stillstand. Wie jetzt, wo ein zurzeit medizinisch nicht beherrschbares Virus den Prozess erheblich stört. … weiter

 

Götz Eisenbergs Corona-Tagebuch 18: Zurück zum Gesundheitswesen!

Tagebuch

 

Götz Eisenbergs Corona-Tagebuch 18

Zurück zum Gesundheitswesen!

Was für ein Glück, dass wir den Heribert Prantl haben. Seit Jahrzehnten ist er eine zuverlässige Stimme der Vernunft. In der Osterausgabe der Süddeutschen Zeitung hat er eine Kolumne veröffentlicht, in der es um die Lehren geht, die aus der Corona-Krise für das Gesundheitswesen zu ziehen wären. Er erinnert daran, dass man in Deutschland seit 1985 damit begonnen hat, das Gesundheitssystem zu privatisieren. Seither wurden Krankenhäuser zu einem Geschäftsmodell, mit dem Gewinne zu erzielen sind. Aus dem Gesundheitswesen wurde peu à peu eine Gesundheitsindustrie. Mit allem, was dazu gehört: 30.000 Betten wurden abgeschafft, 50.000 Stellen, vor allem im Pflegebereich, gestrichen, Fallpauschalen eingeführt. Und nun werden unter Verweis auf die drohende Überlastung des Gesundheitssystems und fehlende Intensivpflegebetten unsere Grund- und Freiheitsrechte massiv beschnitten. Gut, dass die Leute ein derart kurzes Gedächtnis haben, sonst würden sie „denen da oben“ diese Begründung um die Ohren hauen. … weiter

Tagebuch oben links: Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 


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