Steigende Sozialhilfe-Ausgaben sind Folge zu niedriger Renten
Stiedl: „Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, darf im Alter nicht in Armut fallen.“
Mitteilung: DGB Bayern
Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr drastisch gestiegen – um fast 15 Prozent auf 20,2 Milliarden Euro. Der größte Posten entfällt dabei auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit über 11 Milliarden Euro. Das geht aus neuesten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes hervor.
Aus Sicht des DGB Bayern ist dies ein Alarmsignal. Denn die wachsenden Ausgaben sind ein direktes Resultat zu niedriger Renten. Schon heute müssen in Bayern über 145.000 Menschen im Alter oder bei Erwerbsminderung Grundsicherung beantragen – Tendenz steigend. Weiterlesen


Wenige Meter vor dem rettenden Ufer
Dass es in Deutschland, nicht zu knapp, materielles Elend gibt, ist keine Kritik subversiver Außenseiter mehr, sondern spätestens, seit Rotgrün vor 20 Jahren ganz regierungsoffiziell Armuts- und Reichtumsberichte beschloss, allseits anerkanntes Sorgethema. Wer vom Lohn abhängig ist, wird im Blick auf die Wechselfälle und Härten, die das Lohnarbeiterdasein bereit hält (Krankheit, Arbeitslosigkeit, Invalidität, Altersarmut), regelmäßig begutachtet.
gsf – Der kda (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt) hat ein Video zur Rente verfasst. Im Vorspann auf Youtube heißt es:
von Friedrich Späth