GEW und EJSA: „Mehr Qualität in der dualen und vollzeitschulischen Ausbildung – Ausbildungsgarantie für alle jungen Menschen!“

Bildungsgewerkschaft und Evangelische Jugendsozialarbeit zur „Integrierten Ausbildungsberichterstattung“

Mitteilung: GEW

Frankfurt a.M. – Für mehr Qualität in der Ausbildung machen sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) mit Blick auf die heute veröffentliche „Integrierte Ausbildungsberichterstattung“ des Statistischen Bundesamtes stark. „Die Zahl der Anfänger in der Berufsausbildung ist mit 730.000 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Im bislang wenig beachteten Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen haben allein 186.000 junge Menschen eine vollzeitschulische Ausbildung aufgenommen. Das bedeutet einen Anstieg von gut 30 Prozent gegenüber 2005. Deshalb müssen diese nicht dualen Berufe dringend aufgewertet werden“, sagte Ansgar Klinger, für Berufliche Bildung und Weiterbildung verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Freitag in Frankfurt a.M. Die Zahl der Anfänger in dualen Berufen sei hingegen mit gut 492.000 leicht gesunken. Klinger betonte, dass die Abbrecherquote in der Ausbildung bei mehr als 25 Prozent liege, in einigen Berufen sogar bei über 50 Prozent. „Das sind Fehlentwicklungen, die ein genaues Überprüfen der Ausbildungsqualität erfordern. Diese Zahlen müssen Konsequenzen haben, wenn man die berufliche Bildung stärken will“, unterstrich der GEW-Berufsbildungsexperte. Weiterlesen

Freistaat sorgt für finanzielle Verbesserungen und zeitliche Entlastung für die Lehrkräfte an Grund-, Mittel- und Förderschulen

Kultusminister Piazolo: „Ich stehe mit allen Lehrerverbänden im Dialog“

Mitteilung: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

MÜNCHEN. Kultusminister Piazolo nahm heute Postkarten mit Forderungen von Lehrkräften aus ganz Bayern entgegen: „Ich weiß, wie viel unsere Lehrkräfte Tag für Tag für ihre Schüler leisten. Mir ist bewusst, dass die Maßnahmen zur Sicherung der Unterrichtsversorgung von den betroffenen Lehrkräften auch einiges abverlangen. Es ist daher ein wichtiges Signal, dass der Freistaat Bayern im Jahr 2020 deutliche finanzielle Verbesserungen für seine Lehrkräfte umsetzen kann. Außerdem sorgen wir mit konkreten Maßnahmen für zeitliche Entlastung. Wichtig ist mir auch: Die für die Unterrichtsversorgung notwendigen dienstrechtlichen Maßnahmen werden mit Augenmaß ausgestaltet.“ Weiterlesen

Expertenanhörung und Fachtagung zum Thema „Situation Drogenabhängiger in Mittelfranken“ durchgesetzt

Antrag der Partei DIE LINKE. findet breite Zustimmung des Sozial- und Bezirksausschusses im Mittelfränkischen Bezirkstag

Mitteilung: DIE LINKE. im Mittelfränkischen Bezirkstag

Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Drogenopfern in Bayern, des 20. Drogentoten in Nürnberg seit Jahresbeginn und der anhaltenden Diskussion um die Zulassung von sog. Drogenkonsumräumen in Bayern, wurde der Vorschlag der Partei DIE LINKE., eine Expertenanhörung zum Thema „Situation Drogenabhängiger in Mittelfranken„ einzuberufen, einstimmig vom Sozial- und Bezirksauschuss des Bezirkstages angenommen. Weiterlesen

Geflüchtete fühlen sich willkommen

BAMF-Forschung: Deutschkenntnisse nehmen weiter zu – 85 Prozent nutzten bislang Sprachkursangebote

Mitteilung: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Rund drei Viertel der befragten Geflüchteten fühlen sich nach eigenen Angaben in Deutschland willkommen. Das zeigt eine Studie des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ). Untersucht wurde, wie Geflüchtete ihre eigene Lebenssituation und ihre Deutschkenntnisse beurteilen. 44 Prozent schätzen ihre Deutschkenntnisse als gut oder sehr gut ein. 85 Prozent haben an einem Sprachkurs teilgenommen, insbesondere Personen mit mittlerem Bildungsniveau haben aufgeholt. Weiterlesen

„Auf dem Weg zu einer pluralistischen Religionspädagogik“

Bericht: Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Jüdische, christliche und islamische Theologen und Religionspädagogen für neue Denkrichtung im Religionsunterricht – „Religionsvielfalt an Schulen theologisch einbeziehen – Keine exklusivistischen Haltungen“

Angesichts der religiösen Vielfalt an Schulen plädieren jüdische, christliche und islamische Theologen und Religionspädagogen für einen Religionsunterricht nach pluralistischer Religionspädagogik. „Jede Religionsgemeinschaft will und soll ihren Glauben an die nächste Generation weitergeben. Doch heute kann und darf dabei nicht mehr die Auffassung vermittelt werden, nur die eigene Religion besitze die Wahrheit und sei anderen überlegen“, so der Religionswissenschaftler und evangelische Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel und der islamische Religionspädagoge Prof. Dr. Mouhanad Khorchide vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. … weiter

=> Download des Flyers zum Studientag des Diskussionspapiers “Dialog und Transformation. auf dem Weg zu einer pluralistischen Religionspädagogik”

=> Download des Religionspapiers: Dialog und Transformation (v. 9.1.2020, pdf-Datei)


Quelle:
www.idw-online.de
www.religion-und-politik.de

Welttag der Sozialen Gerechtigkeit: DGB Bayern kritisiert wachsende Armut im Freistaat

Di Pasquale: „Jetzt gilt es, den Minimalkonsens in Sachen Grundrente zügig umzusetzen!“

Stellungnahme des DGB Bayern

Dr. Verena Di Pasquale, stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern, fordert angesichts des Welttages der Sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar, den Blick auf die Armut in Bayern zu schärfen: „Mittlerweile ist jeder Siebte in Bayern von Armut gefährdet. Statt Armut schönzureden, muss es darum gehen ihr entgegenzusteuern. Konzepte dafür liegen auf dem Tisch. Nun geht es darum, rasch zu handeln.“ Weiterlesen

GEW: „Ein Schlag ins Gesicht der Lehrkräfte“

Ablasshandel zwischen Goethe-Institut und Rentenversicherung zu Lasten der Honorarlehrkräfte / dringender politischer Handlungsbedarf

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert die Einigung zwischen dem Goethe-Institut und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zu Lasten der Honorarlehrkräfte als „sozialpolitischen Skandal“. Den Lehrkräften drohten Nachzahlungen in die Rentenversicherung, während sich der Arbeitgeber mit offiziellem Segen die Hände in Unschuld wäscht. „Es entsteht der Eindruck eines Ablasshandels auf Kosten der Honorarlehrkräfte. Mit dem Freibrief der Rentenversicherung darf das Goethe-Institut nun wieder behaupten: Es war alles in Ordnung“, sagte Daniel Merbitz, GEW-Vorstandsmitglied für Tarif- und Beamtenpolitik, am Dienstag in Frankfurt a.M. „Für die Betroffenen ist das ein Schlag ins Gesicht: Nach dem Motto ‚Ätsch, wir haben alles richtig gemacht‘ stellt das Goethe-Institut fest: Wir haben der Rentenversicherung nicht rechtswidrig Beiträge vorenthalten. Wir durften euch prekär beschäftigen. Ihr hingegen steht jetzt im Verdacht, eure Rentenbeiträge nicht ordentlich gezahlt zu haben.“ Merbitz betonte, dass dringender politischer Handlungsbedarf bestehe, um zu verhindern, dass sich die Arbeitgeber weiter aus der sozialen Verantwortung stehlen. Nur so ließen sich Honorarlehrkräfte wirksam schützen. Weiterlesen

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