Der Weg zu A13/E13 für Grund- und Mittelschullehrkräfte ist nun frei – Vieles bleibt dennoch offen!

Bildungsgewerkschaft GEW zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Söder

Mitteilung: GEW Bayern

Mit den heutigen Aussagen des Bayerischen Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder, zur künftigen Politik der „Bildungskoalition“ von CSU und Freien Wählern sieht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ihre seit langem erhobene Forderung für gleiche Bezahlung auch für Grund- und Mittelschullehrkräfte endlich auf den Weg gebracht. Weitere Aussagen kann die GEW leider nicht so positiv bewerten. Weiterlesen

Bildungserfolg in Bayern hängt von Wohnort und Herkunft ab

spd.gifSPD-Bildungssprecher Güll sieht in aktuellen Übertrittszahlen an Realschulen und Gymnasien Beleg für Ungerechtigkeiten im Bildungssystem – Übertrittsverfahren überdenken

Mitteilung: Landtagsfraktion der bayerischen SPD 

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Güll, sieht in den regional und sozial sehr unterschiedlichen Übertrittszahlen an weiterführende Schulen in Bayern ein Indiz für Ungerechtigkeit im bayerischen Bildungssystem. „Die neuesten Zahlen belegen eindrucksvoll, dass Kinder vom Land schlechtere Bildungschancen haben als Kinder aus der Stadt und Schüler mit Migrationshintergrund benachteiligt sind“, erklärte der Vorsitzende des Bildungsausschusses am Freitag bei einer Pressekonferenz im Bayerischen Landtag. Weiterlesen

Mittelschulen bedroht

spd.gif163 Mittelschulstandorte in Bayern von Schließung bedroht. Kommunalpolitiker von CSU und SPD fordern Gemeinschaftsschule als Rettung – Unterstützung durch SPD-Landtagsfraktion

Mitteilung: BayernSPD Landtagsfraktion

Mindestens 163 Standorte von Mittelschulen (frühere Hauptschule) sind in Bayern derzeit von der Schließung bedroht. Das ergibt eine Analyse der SPD-Landtagsfraktion in Zusammenarbeit mit dem renommierten Bildungswissenschaftler Dr. Ernst Rösner vom Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund, die am Montag bei einer Pressekonferenz im Bayerischen Landtag vorgestellt wurde.

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Unzufriedenheit (nicht nur) mit dem G 8 – immer mehr Eltern stimmen mit den Füßen ab!

Mitteilung: GEW Landesverband Bayern

Keine weiteren Reformen an bayerischen Schulen und ein Ende der Schulstrukturdebatte -“ – das hätte die Staatsregierung gerne. „Diese Wünsche werden sich jedoch nicht erfüllen“, so Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern, „denn die Diskussion ist bereits wieder voll im Gang und es gibt viel zu tun.“ Kleinere Gymnasien, Grund-, Mittel- und Förderschulen bangen z. T. um ihre Existenz.

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Drohende Mittelschulschließungen dokumentieren das Scheitern der bayerischen Bildungspolitik

dgb.gifWeiterentwicklung zu Gemeinschaftsschulen sichert Standorte und fördert Kinder

Mitteilung: DGB Bayern

Die drohende Schließung von 149 Mittelschulen insbesondere im ländlichen Raum dokumentiert für den DGB Bayern das Scheitern der bayerischen Bildungspolitik. Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, kommentiert: "Statt beherzt die Schulpolitik zu modernisieren und eine echte individuelle Förderung der Schüler umzusetzen, will die Staatsregierung um jeden Preis das zergliederte Schulsystem erhalten. Die vereinzelten und unbeholfenen Maßnahmen der Staatsregierung dienen weniger dem Wohl der Schüler als dem Erhalt des Systems." Dazu zählen Modellprojekte wie verstärkte Kooperationen von Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen sowie "Feigenblatt-Projekte" unter der Überschrift individuelle Förderung.

Der DGB Bayern fordert ein Ende dieser zahlreichen Modellprojekte im Bereich der Schulpolitik. Jena: "Wir wollen eine wohnortnahe Schule, in der alle Kinder gemeinsam lernen und den ganzen Tag individuell gefördert werden. Die Weiterentwicklung von Mittel- und Realschulen zu Gemeinschaftsschulen ist dafür der nächste Schritt. Vor allem im ländlichen Raum sichert dies Schulstandorte und vermeidet noch längere Schulwege." Ohne solche echte Reformen werde es auch in Zukunft keinen Schulfrieden geben.

PM v. 4.6.2013 – www.dgb.de

Übertrittsverfahren bringt Jahr für Jahr immer mehr Familien in Bedrängnis!

spd.gifBildungssprecher Güll: Notendurchschnitt als Sortierinstrument muss sofort abgeschafft werden

Mitteilung: SPD-Landtagsfraktion Bayern

"Am 2. Mai hat die monatelange Quälerei für viele bayerische Grundschüler endlich ein Ende. Alle Viertklässler erhalten dann das lang ersehnte Übertrittszeugnis – allerdings mit unterschiedlichem Erfolg", kommentiert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bayern, Martin Güll, die jährliche Vergabe des "Grundschulabiturs", das "viel Freude, aber auch viel Leid" in die Familien bringe. Monatelang habe nicht kreatives Lernen in der vierten Grundschulklasse im Vordergrund gestanden, sondern 22 Proben in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkundeunterricht (HSU), denn ausschließlich der Notendurchschnitt dieser drei Fächer entscheide in Bayern darüber, ob ein Kind auf das Gymnasium oder die Realschule wechseln dürfe. "Den Weg in die Mittelschule empfinden die meisten Schüler und Eltern als den Weg auf die Verliererstraße", weiß Martin Güll als langjähriger Hauptschulrektor aus eigener Erfahrung.

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Bayern isoliert sich schulpolitisch immer mehr!

GEW Bayern zu den schulpolitischen Entwicklungen in Baden-Württemberg

Mitteilung: GEW Bayern

Nun plant auch Baden-Württemberg, was in den meisten Bundesländern längst diskutiert und in einigen (z. B. Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen) bereits umgesetzt ist: Die Einführung von StufenlehrerInnen anstelle der schulartspezifischen LehrerInnenbildung.

Künftig, so empfiehlt eine Expertenkommission, soll es Lehrkräfte für die Grundschule (Klassen 1 bis 4), für die Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) und für die Sekundarstufe II (Klassen 11 bis 12 bzw. 13) geben. Alle werden in einem mindestens fünfjährigen Studium an Hochschulen ausgebildet und gleich eingruppiert. Auch die Gemeinschaftsschule, die es in etlichen Bundesländern längst gibt, wird in Baden-Württemberg schrittweise eingeführt. … weiter

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