Heiligabend in der Bahnhofsmission
Eine Weihnachtsgeschichte
von Elke Abt
Glietzig, Pommern, Kreis Regenwalde, (heute Polen) – Hamburg – Bremen; 1945
Heiligabend 1945. Ein Mann in einem langen Militärmantel und ein kleiner Junge, neun Jahre alt, stehen ratlos auf dem Hamburger Bahnhof. Sie wollen nach Bremen weiterfahren, haben jedoch am Auskunftsschalter erfahren, daß sie den letzten Zug verpaßt haben. Erst am nächsten Morgen fährt wieder einer.
„Papa, mir ist kalt“, klagt der Junge. „Ja, Joachim, mir auch. Wir gehen gleich in die Bahnhofsgaststätte und trinken etwas Heißes.“ „Ich habe Hunger“, quengelt Joachim. „Für Essen habe ich kein Geld. Außerdem brauchen wir dafür Lebensmittelmarken. Die sind zu Hause bei Mama. Da müssen wir den Gürtel halt enger schnallen“, antwortet der Vater bedrückt. Ratlos schweift sein Blick in die Runde und entdeckt ein Schild: BAHNHOFSMISSION. … weiter
Empfehlung der Redaktion: Die Geschichte eignet sich sehr gut zum Vorlesen in den Tagen vor Weihnachten
Wir danken dem Zeitgut-Verlag für die Abdruckerlaubnis des Textes.
Aus: Unvergessene Weihnachten. Band 12, 29 besinnliche und heitere Zeitzeugen-Erinnerungen. Zeitgut Verlag Berlin
Bild von monicore auf Pixabay
Wer demnächst munteres Vogelgezwitscher hört, sollte innehalten und lauschen. Denn Vogelgesang kann nachweislich Ängstlichkeit und irrationale Gedanken mildern. Das haben Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) herausgefunden. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. …
Die GEW Bayern machte sich in den vergangenen Monaten für den Erhalt und die Weiterführung der „Sprach-Kitas“ stark. Wie sich nun zeigt, mit Erfolg. In einem Pressestatement der bayerischen Regierungsfraktionen sprechen sich diese nun ebenfalls für den langfristigen Erhalt aus und wollen sich im Bund dafür einsetzen.
Die 2. Kammer hat auf die mündliche Verhandlung vom heutigen Tage die auf die Feststellung eines Dienstunfalls gerichtete Klage einer 62-jährigen Förderschullehrerin abgewiesen. Die Klägerin ist Ende März 2021 im Gebäude ihrer Stammschule von einem mobilen Impfteam des Impfzentrums Hannover mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen das Coronavirus geimpft worden. Etwa eine Woche später erlitt sie schwerste körperliche Schäden, deren Folgen weiterhin andauern.