Schule und Migration: Neue Materialien für Eltern und Lehrkräfte
In Deutschland ist der Bildungserfolg der Kinder stark von der Unterstützung durch die Eltern abhängig. Wie vor diesem Hintergrund die Kommunikation zwischen Schule und Eltern verbessert werden kann, hat das Projekt „Inklusive Schule-Eltern-Kommunikation in der Migrationsgesellschaft“ untersucht.
Das Projekt wurde von Februar 2023 bis April 2025 von einem Forschungsteam unter der Leitung von Yasemin Karakaşoğlu, Professorin für Professorin für Bildung in der Migrationsgesellschaft/Interkulturelle Bildung, und Dr. Dita Vogel, Senior Researcher am Arbeitsbereich Bildung in der Migrationsgesellschaft im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften, durchgeführt. Sie arbeiteten mit neun Schulen aus ganz Deutschland und einem bundesweiten migrantischen Elternnetzwerk zusammen, um zu identifizieren, welche Probleme die Beteiligten in der Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus sehen und anschließend innovative Materialien zur Bearbeitung dieser Herausforderungen zu entwickeln. Weiterlesen
Die Ärzt*innenorganisation IPPNW ist entsetzt über die brutale Ermordung eines zweijährigen Kindes und einer ihm zu Hilfe eilenden Person in Aschaffenburg. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familienangehörigen. Die IPPNW fordert die Politiker*innen aller Parteien auf, diese grausame Tat nicht für Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen zu instrumentalisieren. Statt toxische Abschiebedebatten zu führen und sich immer mehr an AfD-Positionen anzunähern, muss die Politik unsere multikulturelle Migrationsgesellschaft offensiv verteidigen und sich dem Problem konstruktiv stellen, wie soziale Integration und eine angemessene Gesundheitsversorgung für alle Menschen gelingen kann. 
„Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Danach war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.“