„Verloren im Digitalen: Jugendliche zwischen Social Media und KI“

Am 8.7.2025 wurde auf Panorama im NDR eine Bericht von Simona Dürnberg, Mareike Fuchs und Sinje Stadtlich gesendet:

Etwa jeder vierte Jugendliche zeigt einer Expertin zufolge Anzeichen einer Handysucht, kann das Telefon nicht mehr weglegen. Mit der Verbreitung von KI könnte sich das Problem weiter verschärfen.

Quelle: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/meldungen/verloren-im-digitalen-jugendliche-zwischen-social-media-und-ki,jugendliche-social-media-100.html

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Wie TikTok & Co. das Lernen erschweren

Bericht: Technische Universität Braunschweig

Ob und wie sich Kurzvideos auf Social Media-Plattformen auf unsere Denkweise und unser Lernen auswirken – das hat die Technische Universität Braunschweig in zwei Studien untersucht, die in der Fachzeitschrift „Computers & Education“ veröffentlicht wurden. Kurzvideos auf TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts sind längst ein fester Bestandteil im Alltag junger Menschen. Die bunten Schnipsel zwischen zehn und 60 Sekunden Länge sind unterhaltsam, schnell und einfach konsumierbar sowie visuell ansprechend. Aber sind sie auch für die Wissensvermittlung geeignet? … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-braunschweig.de
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Abnehmpillen und Depressionstests für die Kleinen

Bericht: Ruhr-Universität Bochum/Magazin Rubin

Kinder bewegen sich oft wie selbstverständlich im Internet. Gerade E-Learning-Plattformen sind nicht mehr wegzudenken. Was sie dort jedoch an Werbeinhalten sehen, ist alles andere als geeignet für ihr Alter.

Haben Sie schon mal nach einem Reiseführer für Ihren nächsten Urlaub gegoogelt und sich später gewundert, warum Ihnen beim Scrollen durch Ihren Instagram-Newsfeed Werbung für Ihr geplantes Urlaubsziel angezeigt wird? Instagram und Google gehören nicht zum selben Konzern. Woher weiß die Social-Media-App, dass Sie nach Spanien fliegen wollen?

Prof. Dr. Veelasha Moonsamy kennt die unsichtbaren Spuren, die wir tagaus tagein im Internet hinterlassen – und sie weiß, wie Werbetreibende diese ausnutzen. Seit ihrer Promotion beschäftigt sich die heutige Informatik-Professorin der Ruhr-Universität Bochum mit Online-Werbung und zeigt die Konsequenzen der verborgenen Datenströme auf – nicht nur für Erwachsene, sondern vor allem auch für Kinder. … weiter


Quelle: news.rub.de
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GEW: „Keine Plattform für Lügen, Hass und Hetze!“

Bildungsgewerkschaft GEW zum Safer Internet Day: „Offensive für mehr kritische Medienkompetenz und Demokratisierung des digitalen Raums“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft schlägt mit Blick auf den Safer Internet Day mit dem Motto „Keine Likes für Lügen!“ eine Offensive für mehr kritische Medienkompetenz und die Demokratisierung des digitalen Raums vor. Die Debatte um Social Media und Handy-Verbote zeige den großen Handlungsbedarf, greife aber zu kurz. „In der Schule und den außerschulischen Bildungseinrichtungen soll ein kritisch-reflexiver, kreativer und mündiger Zugang zu Medien gefördert werden“, sagte Anja Bensinger-Stolze, GEW-Vorstandsmitglied Schule, am Dienstag in Frankfurt a.M. „Wir müssen verhindern, dass Kindern und Jugendlichen demokratiefeindliche Clips oder rechte Codes in Feed und Chat gespült werden. Wir müssen aber auch gezielt darauf hinwirken, dass sie diese als solche erkennen und erst gar nicht darauf anspringen.“ Demokratie brauche nicht nur eine Fangemeinde, sondern politische Partizipation: Also Menschen, die sich einbringen, kritisch hinterfragen und widerständig sind, wenn demokratische Grundprinzipien infrage gestellt werden. Generelle Smartphone-Verbote oder Social Media-Verschärfungen, wie mehrere Bildungsministerinnen und -minister fordern, zeugten von einem starken Handlungsdruck, lösten aber die Probleme nicht. Weiterlesen

Generation Angst: Machen soziale Medien die Jugend psychisch krank?

Bericht: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Würzburger Forschende widersprechen der Aussage eines US-Psychologen. Mit einem Thesenpapier wollen sie eine sachliche und wissenschaftlich fundierte Diskussion anstoßen.

Haben die sozialen Medien zu einem massiven Anstieg psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen geführt? Der US-amerikanische Psychologe Jonathan Haidt vertritt diese These in seinem Buch „The Anxious Generation: How the Great Rewiring of Childhood Is Causing an Epidemic of Mental Illness“.

Ein Team aus dem Lehrstuhl für Kommunikationspsychologie und Neue Medien der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) hält Haidts Darstellung für zu einseitig und holzschnittartig. Die Forschenden beziehen genau jetzt Stellung, weil Haidts Buch Mitte Juni 2024 in einer deutschen Übersetzung auch hierzulande auf den Markt kommt („Generation Angst: Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlieren und ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen“).

„Wir begrüßen öffentliche Debatten über die Auswirkungen sozialer Medien, doch scheint uns Haidts Standpunkt in seiner Einseitigkeit eher zu einer Vernebelung der Sachlage beizutragen“, schreiben Professor Markus Appel, Dr. Silvana Weber und Dr. Fabian Hutmacher. Darum haben die drei Forschenden ein Thesenpapier verfasst, das eine sachliche und wissenschaftlich fundierte Diskussion des Themas anstoßen soll: … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-wuerzburg.de
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Warum die Geschichtswissenschaft auf Sozialen Kanälen schweigt

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Viele Geschichtsdarstellungen in Sozialen Medien wollen Ideologien rechtfertigen. Wie das Projekt SocialMediaHistory zeigt, setzt die Geschichtswissenschaft dem aber kaum etwas entgegen.

Kanäle wie Instagram und TikTok beeinflussen das Geschichts- und damit das Gesellschaftsverständnis vieler Menschen. Wer hier geschichtsbezogene Infos sucht, findet jede Menge. Allerdings wenig aus der Geschichtswissenschaft, dafür umso mehr von privaten Accounts – darunter auch Absender, die damit ihre Ideologien rechtfertigen wollen. Das ist ein Ergebnis des Projekts SocialMediaHistory, das von 2021 bis 2024 an den Universitäten Bochum und Hamburg durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. … weiter


Quelle:news.rub.de
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

 

Zufriedener und effizienter arbeiten durch weniger Social Media

Bericht: Ruhr-Universität Bochum

Wer sich überarbeitet und gestresst fühlt, engagiert sich weniger im Job und bringt auch weniger Leistung. Viele Unternehmen wissen das und geben daher Geld für Profis aus, die sich um die psychische Gesundheit ihrer Angestellten kümmern sollen. Dabei könnte es viel einfacher und kostengünstiger sein, Zufriedenheit und Effizienz zu steigern: Schon 30 Minuten weniger Social-Media-Nutzung am Tag verbesserte in einer einwöchigen Studie die psychische Gesundheit, die Arbeitszufriedenheit und das Engagement der Teilnehmenden.

Privatdozentin Dr. Julia Brailovskaia und ihr Team vom Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum und dem Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit berichten darüber in der Zeitschrift Behaviour & Information Technology vom 8. Dezember 2023. … weiter


Quelle: news.rub.de
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Ein Begleitheft für Pädagoginnen und Pädagogen zum Thema Social Media

Lisa Mutschke und Dr. Guido Bröckling haben in der Reihe „Was geht?“ der Bundeszentrale für politische Bildung ein Begleitheft zum Thema Social Media verfasst.

„… es liefert Vorschläge für die pädagogische Arbeit zum Thema und den Einsatz des Heftes im Unterricht und in der Jugendarbeit. Neben einer kurzen Einführung ins Thema und die pädagogische Arbeit dazu werden weiterführende Literaturangaben sowie konkrete Beispiele für die Gestaltung pädagogischer Sequenzen geliefert.“

Das Heft hat 6 S., ist am 13.07.2023 erschienen.

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