Mehr Kinder aus finanziell schlechter gestellten Familien fühlen sich einsam
Bericht: Deutsches Jugendinstitut
Wie unterschiedlich sich die erste Phase der Krise auf das Wohlbefinden der Kinder auswirkte und welche Lehren sich daraus für die aktuelle Situation ziehen lassen, zeigt eine DJI-Studie
Kinder aus Familien in schwieriger finanzieller Lage traf die Pandemie im Frühjahr 2020 besonders stark: Unter ihnen fühlten sich mehr Kinder einsam als in Familien, die angaben, von ihrem Einkommen gut leben zu können (48 vs. 21 Prozent). Außerdem hatte ein größerer Anteil der Kinder aus finanziell schlechter gestellten Familien in auffälligem Maße mit emotionalen Problemen wie Niedergeschlagenheit, Ängsten und Sorgen (44 Prozent vs. 18 Prozent) sowie Hyperaktivität (39 Prozent vs. 22 Prozent) zu kämpfen – und zwar umso mehr, je angespannter die Eltern ihre wirtschaftliche Situation empfanden. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Kind sein in Zeiten von Corona“ des Deutschen Jugendinstituts (DJI), an der sich zwischen Ende April und Ende Mai 2020 deutschlandweit mehr als 12.000 Eltern von Kindern im Alter von drei bis 15 Jahren beteiligt haben. … weiter
Quelle: www.dji.de
Bild von Andreas Fuchs auf Pixabay
„Und wenn sich jemand um einen kümmert, dann besteht man eher“ – das sind die letzten Worte in einem wahrlich berührenden Buch, geäußert von einem Viertklässler. Es ist heutzutage leider allzu häufig der Fall, dass sich Erwachsene, Eltern wie auch Lehrerinnen und Lehrer, zu wenig um die individuellen Bedürfnisse und Befindlichkeiten von Kindern kümmern. Welche Folgen das für Persönlichkeitsentwicklung, Sozialverhalten und Schulerfolg haben und vor allem, wie man positiv daran arbeiten kann, darum geht es in „Das übersehene Kind“ von Beate Letschert-Grabbe. … 
Das Kultusministerium hat entschieden: Unabhängig von Inzidenzwerten geht es für zukünftige Abiturient*innen, für Abschlussklassen der FOS/BOS und der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung sowie der Berufsschulen und Fachakademien ab nächster Woche in den Wechselunterricht. Also: Abstand, Mund-Nasen-Bedeckung und ganz viel Lüften. Verstehen können diese Entscheidung viele Beteiligte nicht. Unzählige Nachfragen und Meldungen erreichten die GEW Bayern.